Nachrichten

29.04.2017 | Symposium

60 Jahre Römische Verträge -  Ende oder Neuanfang der EU?

Der Streit in der EU nimmt zu: das Prob­lem der Immigration ist nicht gelöst, der Nationalismus in den einzelnen Staaten steigt immer mehr, ebenso das wirt­schaftliche Ungleichgewicht zwischen ihnen. Da liegt es nahe, die Gründung der EU vor 60 Jahren nicht nur zu fei­ern, sondern auch zum Anlass zu neh­men für eine Diskussion darüber, ob die Probleme den Beginn des Endes der EU bedeuten oder eher einen Weckruf sein können für einen Neubeginn mit neuen Inhalten.

Die Associazione Santa Maria La Vite veranstaltet dazu ein Symposium, an dem auch die Präsidentin der VDIG, Rita Marcon, mit einen Diskussionsbeitrag zum Thema "VDIG - un contributo per L‘Europa?" beteiligt ist. 

Samstag, 29.04.207, 14 Uhr, Santa Maria La Vite, Olginate

60 anni dei Trattati di Roma - Fine o ripartenza dell‘ Unione Europea?

Si litiga sempre di più tra gli stati mem­bri dell’Unione Europea: non si risolve il problema dell’immigrazione, il nazio­nalismo nei singoli stati aumenta come anche lo squilibrio economico. Allora sembra ovvio che si dovrebbe coglie­re l’occasione dalla fondazione dell‘ UE 60 anni fa, non solo per fare festa, ma anche per avviare una discussione sul­la questione, se i problemi significano l’inizio della fine della UE o se invece possano essere un segnale per una ri­partenza con nuovi contenuti.

Sabato, 29 aprile 2017, ore 14, Santa Maria La Vite, Olginate

Programm/programma:

introduzione e moderazione: Giuseppe Leone

interventi:

Dieter Rügge: La fondazione dell‘Unione Europea - i motivi politici decisivi per i fondatori

Giuseppe Leone: Europa: un gran borgo ... che s‘incammina a diventar città

Rita Marcon: VDIG - un contributo per L‘Europa?

Jutta Huntemann-Hintze: Il Brexit - una sfida per l`Unione Europea?

segue discussione

Veranstalter: Associazione Santa Maria La Vite - Giuditta Podestà; in lingua italiana - Entrata liber

Quelle: Associazione Santa Maria La Vite


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31.03.2017

70+2 nella mano la memoria – 70+2 ein Theaterstück zur Erinnerung

Die VDIG-Mitgliedsgesellschaft Italia Altrove e. V. präsentiert am 31.03.2017 das italienische Theaterensemble Teatro Rumore aus Viareggio mit dem Theaterstück "70+2 nella mano la memoria".

Frei nach den Erzählungen der Überlebenden des Massakers vom 12.08.1944, bei dem ca. 500 Menschen aus einem kleinen Ort in der Toskana, S. Anna di Stazzema, auf brutale Art und Weise von den Nationalsozialisten ermordet wurden, wird dieses Theaterstück zum 1. Mal in Deutschland aufgeführt.

31.03.2017, 19:00 Uhr, Leibniz-Montessori-Gymnasium in Düsseldorf, Eingang Jülicher Straße 29, Eintritt frei.

Italia Altrove e.V.
www.italia-altrove.com


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25.03.2017

"March for Europe!" in Düsseldorf

Europa steckt in der Krise, vor 60 Jahren wurde mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge die Grundlage für die heutige EU gelegt. Aus diesem Anlass sind am 25.03.2017 alle Befürworter der europäischen Idee zum "March for Europe" eingeladen.

Gemeinsam mit vielen Menschen in Rom, Paris, London, Berlin und anderen Städten soll für ein starkes demokratisches Europa eingetreten werden.

In Düsseldorf findet der "March for Europe" als überparteiliche Kundgebung mit vielen anderen Partnern am 25.03.2017, 12 Uhr auf Düsseldorfer Burgplatz statt und wird von der DIG Düsseldorf und der VDIG unterstützt.

Nähere Informationen finden Sie hier

DIG Düsseldorf/VDIG
23.03.2017


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23.01./23.03.2017

DIG Kassel sammelt über 40.000 EUR für Pievebovigliana

Nicht ohne Stolz kann die Deutsch-Italienische Gesellschaft Kassel das Ergebnis ihrer Spendenaktion verkünden: über 40.000 EUR wurden im ersten Halbjahr gesammelt. Mehrere Benefizaktionen fanden und finden dazu statt.

Die Präsidentin der DIG, Andrea Boesken, übergab die Spende im Frühjahr an die Gemeinde und machte sich auch ein Bild von der Situation vor Ort. Es ist geplant, davon eine Schulküche zu finanzieren.

DIG Kassel/VDIG
23.01./23.03.2017


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13.12.2016

cicuit Bochum hilft Kindern im italienischen Erdbebengebiet

Die beiden schweren Erdbeben im August und im Oktober in Mittelitalien haben viele Menschenleben gekostet und in vielen Ortschaften große Zerstörung verursacht.

Da die deutsch-italienische Gesellschaft Bochum über eine ehemalige italienische Referentin direkten Kontakt in die Region hat, versucht sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.

Nach einer Spendensammlung bei den Mitgliedern des cicuit hat der Verein in den letzten Tagen 3.000,- EUR überweisen. Ohne weiteren Verwaltungsaufwand kommt das Geld direkt beim Bürgermeister des kleinen Ortes Pievebovigliana an.

Dieser Ort in den Marken ist insgesamt unbetretbar geworden. Die Schule, ein modernes Bauwerk, ist aber stehengeblieben. Die Kinder von Pievebovigliana wohnen mit ihren Eltern in Hotels an der Küste. Der Bürgermeister Sandro Luciani will einen Schulbus organisieren damit die Kinder zur Schule kommen können. Es müssen aber zur Zeit so viele andere Dinge geregelt und bezahlt werden, dass dafür kein Geld vorhanden ist.

Die Spendenaktion für die Kinder von Pievebovigliana soll helfen, dieses Problem zu lösen. cicuit ist dankbar für jede weitere Spende aus der Bochumer Bürgerschaft.

Spendenkonto: cicuit, IBAN, DE87 4305 0001 0041 3083 05, Verwendungszweck: Kinder von Pievebovigliana, eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden.

cicuit
13.12.2016


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30.11.2016 | Lesung/Theater

Ferite a Morte – Tödlich verletzt. Monologe über den Frauenmord von Serena Dandini und Maura Misiti

Ankündigung und Eindrücke

Ferite a MorteNach den erfolgreichen Aufführungen in Italien sowie in New York City, Washington, Genf, Brüssel, London, Paris, Lissabon, Tiflis, Mexico City, Tunis und Istanbul, kommt FERITE A MORTE - TÖDLICH VERLETZT, Monologe über den Frauenmord der italienischen Journalistin und TV-Moderatorin Serena Dandini und der italienischen Forscherin Maura Misiti nach Düsseldorf.

Auf der Bühne, zusammen mit der Autorin Maura Misiti, lesen die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, die Schauspielerin und Fotografin Margarita Broich, die italienische Schauspielerin Elettra De Salvo, Frau Vera Geisel, die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Düsseldorf Miriam Koch, die Journalistin Tonia Mastrobuoni, die Intendantin des Düsseldorf Festivals Christiane Oxenfort, die Vorsitzende der Regionalgruppe Bonn des Deutschen Juristinnenbundes e.V. Andrea Rupp, die Sprecherin Irina Scholz, die Schauspielerin Anna Schudt, die italienische Sängerin Etta Scollo, die Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Anja Steinbeck, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düsseldorf Elisabeth Wilfart und Chiara Leonardi, Vorstandsvorsitzende des italienischen Kulturvereins  Italia Altrove e.V.
 
"Tödlich verletzt”, das erste Mal 2012 aufgeführt, ist eine Auswahl von Monologen, die an die „Spoon River Anthology“ von Edgar Lee Master erinnert und von dieser inspiriert wurde. Die Texte sind angelehnt an Zeitungsartikel und basieren auf journalistischen Recherchen. Sie zeigen, welche Tragödien sich in manchen Familien hinter verschlossenen Türen abspielen: zumeist sind es die Ehemänner, Lebensgefährten, Verlobten oder auch Ex, die ihren Frauen Gewalt antun.
 
Das Projekt, von Mismaonda produziert und von Italia Altrove e.V. organisiert, erfolgt unter der Schirmherrschaft und mit der Unterstützung der Italienischen Botschaft in Berlin, des Italienischen Kulturinstitutes in Köln und des Gleichstellungsbüros der Landeshauptstadt Düsseldorf.
 
Die Monologe werden in deutscher und italienischer Sprache vorgetragen - mit Untertiteln.

30.11.2016, 20:00 Uhr | Lesung/Theater (dt./ital.) – Anmeldung erforderlich | Ferite a Morte – Tödlich verletzt. Monologe über den Frauenmord von Serena Dandini und Maura Misiti | mit Maura Misiti u.a. | Savoy Theater, Graf-Adolf-Straße 47, Düsseldorf
Italia Altrove Düsseldorf

Informationen/Quelle: Italia Altrove | www.feriteamorte.it

VDIG-Präsidentin Rita Marcon-Grothausmann zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung, an der auch der Botschafter der Republik Italien, S. E. Pietro Benassi teilnahm:

Ferite a MorteDie Veranstaltung war beeindruckend, spannend und erschreckend zugleich.

Sie ist durch den besonderen Einsatz der Präsidentin Chiara Leonardi und ihres Teams von Italia Altrove Düsseldorf und die Unterstützung der italienischen Botschaft realisiert worden. Es war die erste Aufführung von Ferite a morte in Deutschland. Der Botschafter der Republik Italien, S. E. Pietro Benassi, der auch einleitenden Worte sprach, erklärte sein Interesse an der Thematik, durch die erschütternden Zahlen und die lange Zeit der Zusammenarbeit mit Emma Bonino. Auch der italienische Generalkonsul Lolli und der Leiter des IIC Köln Izzo waren anwesend. In einem Gespräch nach der Veranstaltung erklärte der Botschafter, dass er das Stück gerne auch nach Berlin holen möchte. Das Publikum setzte sich aus Italienern und Deutschen zusammen, sowie die Leserinnen auch aus beiden Ländern stammten. Die Texte waren während derFerite a Morte - Anna Schudt Lesung in der jeweiligen anderen Sprache eingeblendet. Die Vorleserinnen waren alle schwarz gekleidet mit einem roten Accessoire. Besonders die Schauspielerinnen Anna Schudt und die Sängerin Etta Scollo überzeugten mit der Interpretation ihres Textes. Allerdings waren alle Vortragenden sehr überzeugend und haben die Veranstaltung zu einem beeindruckenden Appell für die Frauen gemacht, die unter der Gewalt ihrer Männer bzw. Partner leiden und durch sie zu Tode gekommen sind.

Fotos: Francesco Marcon


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 Oktober 2016

VDIG: Nach Elternzeit Personalwechsel in der Bundesgeschäftsstelle

Rita Marcon-Grothausmann, Sabrina Rostek, Katrin Petlusch (v.l.n.r.)Anfang Oktober hat es wieder einen Personalwechsel in der Bundesgeschäftsstelle der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften e.V. geben. Katrin Petlusch kehrt nach ihrer Elternzeit zurück und übernimmt wieder die Leitung des Büros in Weimar. Seit Juli 2015 ist sie dort kompetent von Sabrina Rostek vertreten worden.

Die VDIG-Präsidentin Rita Marcon-Grothausmann verabschiedete und dankte Frau Rostek für ihr Engagement und begrüßte Frau Petlusch zurück in der Geschäftstelle.


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17.09.2016

Italienverein Dortmund zeichnet Gewinner des Fotowettbewerbes "La Dortmund italiana" 2016 aus

Prämierung La Dortmund italianaDer Italienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e. V. zeichnete am 17. September 2016  im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht die sieben Gewinner des Fotowettbewerbes "La Dortmund italiana" aus. Die Bilder waren dann vier Wochen in den Räumen des Italienvereins im Kulturort Depot ausgestellt.

Vier Hautpreise in Höhe von je 250 Euro wurden gesponsert von der Stiftung soziale Stadt. Weitere Sachpreise stifteten die Sponsoren Foto Kosfeld, "Casa Olivino", DORTMUNDtourismus und das Restaurant "il Gusto".

Interessierte hatten die Möglichkeit, vom 8. Mai bis 24. August dieses Jahres Bilder in den vier Kategorien Freizeit- und Stadtleben, Gastronomie, Kultur und Brauchtum, sowie Menschen einzureichen. Eine Expertenjury bewertete im Anschluss alle eingereichten Bilder anhand der Kriterien Motiv, Bildtechnik, Originalität und Italienbezug.

Die sieben Gewinner sind:

  • Hauptpreis (250 Euro) in der Kategorie "Kultur und Brauchtum": Antonella Scandale, Bild der Gedenkstätte Steinwache "Prigione museo"
  • Hauptpreis (250 Euro) in der Kategorie "Personaggi": Gabriele Wirths, Bild "Buon giorno! Pasta, pizza, tiramisu", Pizzeria in der Oesterholzstraße
  • Hauptpreis (250 Euro) in der Kategorie "La Gastronomia": Peyman Azhari, Bild der Eisdiele am Phönixsee "Godersi la Vita"
  • Hauptpreis (250 Euro) in der Kategorie "La vita a Dortmund": Gabriele Eimer, Bild "BVB Azurri", Fanbalkon im Saarlandstraßenviertel
  • Sachpreis "Sensor-Reinigung für Spiegelreflex- und Systemkameras": Fritz Krieger, Bild "Lavoro italiano ciondolo portachiavi"
  • Sachpreis Gutschein "Il Gusto - Cucina Italiana": Ingrid Silvasi, Bild "Gastronomie Tramezzini"
  • Sachpreis Geschenkekorb "Casa Olivino - Italienischer Wein und Feinkost": Irene Gallerani, Bild "Tradizioni Lucchetti"

„Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitgliedern und Interessenten, die mitgemacht haben, und bei der Jury und den Sponsoren für die aktive Unterstützung. Für den Italienverein war der Wettbewerb ein großer Erfolg. Die Bilder zeigen die Vielfältigkeit und unterschiedlichste Perspektiven der italienischen Kultur in Dortmund“, sagt Jenny Eimer vom Italienverein. "Das Ziel, neue Blickwinkel und Menschen kennenzulernen, haben wir erreicht“.

In der siebenköpfigen Jury waren vertreten: Sebastian Hanny (Gründungsförderung TU Dortmund, Initiator des Wettbewerbs und Mitglied des Italienverein), Jenny Eimer (Kulturwirtin, 2. Vorsitzende Italienverein), Roland Baege (freier Fotograf, Vorstandsmitglied Dortmunder Kunstverein), Dieter Menne (Fotograf Ruhr Nachrichten), Johanna Knott, (Kulturmanagerin, Hartware  MedienKunstVerein), und Angelika Wirth (stellvertretende Vorsitzende Stiftung soziale Stadt)

Der Italienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e. V. wurde 2010 gegründet mit dem Ziel, den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Italien im Ruhrgebiet zu fördern. Der Verein ist ein geeigneter Ort für jeden, der sich mit Italien auseinander setzen möchte – sei es durch kulturelle Veranstaltungen oder durch den Kontakt zu den Mitgliedern.

Foto: v.l.n.r. Angelika Wirth, Irene Gallerani, Gabriele Wirths, Fritz Krieger, Sebastian Hanny (Quelle: Italienverein)
Informationen: www.italienverein.de


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03.09.2016

Die VDIG trauert um ihren Ehrenpräsidenten

Dr. Friedrich Ruth

Dr. Friedrich Ruth

Botschafter a.D.

Cavaliere di Gran Croce nell’Ordine Al Merito della
 Repubblica Italiana

Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der 
Bundesrepublik Deutschland

Ehrenverdienstkreuz des Landes Baden-Württemberg

Träger des ersten Premio Culturale der VDIG

Ehrenmitglied der K.A.V. Capitolina Rom im CV


geboren am 10. Februar 1927 - gestorben am 1. September 2016.

Mit Dr. Ruth hat die VDIG einen guten Freund und einen allseits geschätzten Ratgeber verloren. Er hat für die Vereinigung der Deutsch-Italienischen Gesellschaften Großes geleistet und ihr mit seinem Wirken eine neue Richtung gegeben.

Als Präsident leitete Dr. Ruth die VDIG von 1995 bis 2001 mit außergewöhnlichem Erfolg, hoher Einsatzbereitschaft und großer Souveränität. Durch die Vielzahl seiner internationalen Kontakte und persönlichen Verbindungen, konnte er neue Maßstäbe zum Wohle der deutsch-italienischen Kulturpartnerschaft setzen.

Während seiner Tätigkeit als Botschafter in Rom hat er mit den ACIT/ICIT, unseren Schwestergesellschaften in Italien, zusammengearbeitet und den Kontakt zwischen dem deutschen und italienischen Dachverband in seiner Amtszeit intensiviert. Er war der Ehrenpräsident beider Dachverbände. Seine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den einzelnen Vorstandsmitgliedern der VDIG sowie auch der stärkere Zusammenhalt der DIGs in den Regionalkonferenzen, die er auf den Weg gebracht hatte, führten zur Umsetzung zahlreicher Projekte. Das Bedeutendste war sicher die Wanderausstellung „Junge Kunst aus Italien“.

Dr. Ruth sorgte sich auch nach seinem Ausscheiden als Präsident um die Geschicke der VDIG und war ein gern gesehener Gast und Ratgeber bei Vorstandssitzungen. So war er auch nicht von ungefähr der erste Preisträger des Premio Culturale. Der von der VDIG ausgelobte Preis für herausragenden Einsatz im deutsch-italienischen Kulturaustausch wurde ihm am 3. Mai 2008 - während der Kulturbörse in Karlsruhe - von seinem Nachfolger im Amt, Cai Adrian Boesken, feierlich überreicht. Seine Stellungnahme zu dieser Ehrung schloss Dr. Ruth mit den Worten: ... „ich bin glücklich, dass es mir vergönnt war, in meinem Leben für die Freundschaft zwischen Deutschland und Italien zu arbeiten.“

Wir werden ihn vermissen!

Rita Marcon-Grothausmann, Präsidentin


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Goethes "Italienische Reise" - Lesemarathon 2016

                                                                                                                                     "Den 3.Goethe in der Campagna auf seiner Italienreise, Bild im klassizistischen Stil September früh drei Uhr stahl ich mich aus dem Karlsbad weg, man hätte mich sonst nicht fortgelassen. Man merkte wohl, dass ich fort wollte; [...] ich ließ mich aber nicht hindern, denn es war Zeit.“

Goethe, Tagebuch der Italiänischen Reise  für Frau von Stein, 1786 

2016 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen von Johann Wolfgang von Goethes „Italienischer Reise“. Er prägte damit das Ideal der modernen Bildungsreise und wohl auch das deutsche Italienbild seiner Zeit. Aus Anlass dieses literarischen Jubiläums möchte die VDIG allen ihren Mitgliedsgesellschaften vorschlagen, einen Lesemarathon zu veranstalten – ähnlich dem, der Dantes „Inferno“ im vergangenen Jahr gewidmet und der sehr erfolgreich gewesen ist.

Gemeinsam haben der italienische Dachverband, Forum Italo-Tedesco di Cultura, und die VDIG den 3. März 2016 für den Lesemarathon ausgewählt. An diesem Tag soll an vielen Orten zwischen Trapani und Lübeck aus Goethes Reisebericht gelesen werden. Wir würden uns freuen, wenn sich so viele Gesellschaften und Vorleser wie möglich, an dem Projekt beteiligen.

Nach welchen Kriterien, Vorlieben und Gesichtspunkten die zu lesenden Kapitel ausgewählt werden, bleibt natürlich den veranstaltenden Gesellschaften und ihren Vorlesern überlassen. In erster Linie werden sicherlich Mitglieder der einzelnen Gesellschaften das Lesen übernehmen. Es bietet sich jedoch auch an, Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens vor Ort anzusprechen.

Es ist geplant, einen Gesamtüberblick des Programms zu erstellen und auf der Homepage der VDIG zu veröffentlichen. Daher bitten wir, uns die Textauswahl bis zum 20. Januar 2016 mitzuteilen.
 
Der junge Goethe im Porträt
 
„Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt! [...] Nun bin ich hier und ruhig und, wie es scheint, auf mein ganzes Leben beruhigt. Denn es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an, wenn man das Ganze mit Augen sieht, das man teilweise in- und auswendig kennt. Alle Träume meiner Jugend seh’ ich nun lebendig; [...], es ist alles wie ich mir’s dachte und alles neu.“

Goethe, Italienische Reise

 
Anlässlich der ‚Maratona Infernale’ 2014 konnten wir erleben, mit wie viel Engagement sich die Mitwirkenden eingebracht und die jeweiligen Veranstaltungen auf ganz unterschiedliche Weise gestaltet haben - durch unterschiedliche Textauswahl, Vorlieben, Stimmlagen der Vorleser etc. Mit wenig Aufwand sind Lesungen organisiert worden, die ein aufmerksames und interessiertes Publikum angezogen und begeistert haben. Sicherlich lässt sich die Wirkung auch durch Bildmaterial und Musik ergänzen und unterstützen. Natürlich trägt auch Goethes Text allein den Abend und regt zur Diskussion an.
 
In diesem Sinne hoffen VDIG und das Forum Italo-Tedesco di Cultura auf eine rege Teilnahme.

Quasi esattamente 200 anni fa, nel 1816, venne pubblicata l´opera che ha forse maggiormente forgiato l´immagine dei tedeschi sull´Italia: il „Viaggio in Italia“ di Johann Wolfgang von Goethe. Per questo motivo e grazie alla positiva esperienza fatta nel febbraio del 2014 con la maratona di letture dell´Inferno di Dante, proponiamo l´organizzazione di una manifestazione simile, dedicata questa volta all´eterogeneo testo di Goethe, sperando che vi aderisca un gran numero di singole Associazioni Culturali Italo-Tedesche e di loro membri.

 Per la lettura dal „Viaggio in Italia“ la Federazione tedesca e quella italiana hanno scelto di comune accordo come data giovedì 3 marzo 2016. Da Trapani a Lubecca ogni associazione troverà di sicuro le pagine più adatte al suo 'carattere' e questo ci lascia sperare nel successo dell´iniziativa.

 Naturalmente ogni associazione, in accordo con i suoi lettori e in base ai criteri, alle preferenze e ai punti di vista che appaiano loro più adeguati, sceglierà i brani da leggere. La recitazione non dovrà necessariamente essere affidata a professionisti; si è infatti pensato di coinvolgere in prima linea i membri delle singole associazioni desiderosi di assumersi questo compito e di svolgerlo con impegno. Sarebbe tuttavia augurabile che personalità di spicco della vita culturale e pubblica delle città in cui avrà luogo la lettura, partecipassero all´iniziativa.

 Poiché le Federazioni desiderano fornire un quadro generale del programma, vi preghiamo di comunicarci la scelta dei testi al più tardi entro il 20 gennaio 2016 in modo che il programma completo possa essere pubblicato per tempo sulla homepage della VDIG.

 In occasione della 'Maratona Infernale' abbiamo avuto modo di constatare quante colorature diverse i partecipanti abbiano saputo dare al progetto con le loro preferenze, differenze d´età, di sesso e di registri di voce. Con poco sforzo abbiamo organizzato un tipo di lettura che è riuscito a richiamare l´attenzione di un vasto pubblico interessato e sensibile. Materiale illustrativo e musica possono ovviamente contribuire a rendere più efficace la manifestazione, ma – potete esserne certi – anche il solo testo riesce a 'sostenere' la serata e incita alla discussione.

 La VDIG e il Forum Italo-Tedesco di Cultura sperano, quindi, in un´attiva partecipazione.

Abbildung 1: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829): Goethe in der Campagna (via Wikimedia commons)

Abbildung 2: Angelika Kauffmann (1741-1807): Der junge Goethe (via Wikimedia commons)


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