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Ausstellung |
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01.10.2011 – 08.01.2012
Die Erfindung des
Bildes. Frühe italienische Meister bis Botticelli
Noch bis Anfang Januar
ermöglicht die Ausstellung im Bucerius Kunst Forum
in Hamburg einen Einblick in den Beginn der
italienischen Tafelmalerei und dokumentiert die
Entstehung des neuzeitlichen Gemäldes. Die
künstlerische Entwicklung, die ein neues
Bildverständnis hervorbrachte, beginnt in Italien
etwa um 1300 – vor allem in Siena und Florenz. Die
Freude am Erzählen, ausschmückende Details und die
Entdeckung von Raum, Perspektive, Landschaft und
irdischer Schönheit sind charakteristische
Veränderungen. Mittelalterliche Strenge sowie die
raum- und zeitlose Sphäre sakraler überirdische
Welten müssen moderneren Ansichten weichen. Die
feierliche Malerei auf Goldgrund, die im
Spätmittelalter aus keiner biblischen Darstellung
wegzudenken ist, wandelt sich bis 1500 zur
lebensnahen Darstellung von Mensch und Natur. Es
waren Künstler wie Fra Filippo Lippi und sein
Schüler Sandro Botticelli, die diese neuen Mal-Wege
in Richtung Renaissance beschritten.
Die Ausstellung beginnt chronologisch mit
spätmittelalterlichen Tafeln von Guido da Siena, die
etwa 1270 bis 1280 entstanden sind und endet mit
Gemälden aus dem späten 15. Jahrhundert.
Beispielhaft dafür sind Werke von Sandro Botticelli,
Luca Signorelli oder Michele di Michele Ciampanti.
In dieser Zeitspanne löst sich das Gemälde aus den
bis dahin bestehenden Zusammenhängen in
Freskenzyklen, Buchillustrationen und Altarmalerei;
die Figuren treten in die Lebenswirklichkeit des
Betrachters. Kleiner Höhepunkt der Ausstellung ist
vielleicht die "Madonna mit Kind" von Tiberio
d'Assisi. Im Vergleich mit anderen gezeigten
Mariendarstellungen wird daran die Entwicklung des
Bildes deutlich, denn der Künstler stattet seine
Heilige mit zeitgenössischer Kleidung und Frisur
aus.
Die etwa 40 Exponate, fast ausschließlich
Heiligendarstellungen, gehören zu einer
außergewöhnlichen, weltberühmten Sammlung: Sie sind
Leihgaben aus dem Lindenau-Museum Altenburg, das
über den größten Bestand früher italienischer
Gemälde in Deutschland verfügt. Die Sammlung wurde
von Bernhard August von Lindenau angelegt. Sie ist
eines der ersten Zeugnisse für das im 19.
Jahrhundert in Deutschland mit der Romantik
aufkommende Interesse an der "vorraffaelischen
Malerei". Mit 180 Tafeln aus dem 13. bis 16.
Jahrhundert gilt sie als eine der größten und
schönsten europäischen Sammlungen außerhalb
Italiens. Über Lindenau und seine Sammlung wird in
der Hamburger Ausstellung auch eine Dokumentation
gezeigt.
Informationen:
www.buceriuskunstforum.de
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Ausstellung II |
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13.10.2011-15.01.2012
Perugino – Raffaels
Meister
Die Alte Pinakothek in
München widmet noch bis zu Beginn des kommenden
Jahres eine Ausstellung einem der erfolgreichsten
Künstler der italienischen Renaissance. Um 1500
warben namhafte Auftraggeber, darunter Päpste,
Kardinäle und Herzöge, um die Dienste des Pietro
Perugino. Er galt als wichtiger Meister der so
genannten Umbrischen Schule und war begehrt als
Tafel- und Freskenmaler. Hauptsächlich war er in
Florenz und Perugia tätig. Zum ersten Mal außerhalb
Italiens werden nun Peruginos Werke in einer
Ausstellung gezeigt. In München sind mehr als 30
Werke aller Schaffensphasen des Lehrers Raffaels
versammelt, vor allem aus der Hochzeit seiner
Karriere, dem späten 15. Jahrhundert. Mittelpunkt
der Schau ist das um 1490 vollendete Altarbild, die
„Vision des heiligen Bernhard“. Ludwig I. von Bayern
hatte es 1829 erworben. Es ist auf jeden Fall
geeignet, Perugino aus dem Schatten seines Schülers
Raffael heraustreten zu lassen. Seine Fresken werden
für ihre Klarheit und Plastizität gelobt, ebenso wie
die besondere Würde, die die von ihm porträtierten
Menschen ausstrahlen.
Pietro Peruginos Zeitgenossen feierten den heute oft
unterschätzten Künstler als den besten Maler seiner
Generation. Seine Kunst bereitete den Weg für die
Malerei der Hochrenaissance. Zu sehen sind in der
Münchner Ausstellung Werke mit religiösen Motiven,
Porträts und mythologischen Darstellungen. Neben
seinen Gemälden und Zeichnungen und die seiner
Werkstatt, zeigt die Ausstellung einzelne verwandte
Schöpfungen seiner Künstlerkollegen und Zeugnisse
der Rezeption seiner Kunst. Gemäldesammlungen und
Zeichnungskabinette Europas und der USA unterstützen
die Schau mit kostbaren Leihgaben.
Informationen:
www.pinakothek.de/alte-pinakothek
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Ausstellung III |
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09.12.2011 –
08.06.2012
Pompeji – Nola –
Herculaneum. Katastrophen am Vesuv
Das Landesmuseum für
Vorgeschichte in Halle/Saale präsentiert die
vielleicht umfassendste und auch größte Ausstellung
zur antiken Stadt Pompeji in den vergangenen Jahren.
Viele Exponate sind dabei zum ersten Mal außerhalb
Italiens zu sehen. So gehören zu den Höhepunkten
sicherlich die Fresken des Tricliniums (antiker
Speisesaal) von Moregine. 1959 wurden diese bei
Ausgrabungen entdeckt. Sie sollen zum Bankettraum
einer gehobenen Herberge gehört haben.
Das Konzept der Ausstellung ist es, über einen
Zeitraum von mehreren tausend Jahren den Spuren der
Menschen und ihrem Alltag am Fuße des Vesuvs zu
folgen. Und so wird das römische Leben am Hang des
Vulkans in völlig neuem Licht gezeigt. Zum ersten
Mal wird der Vesuvausbruch des 1. Jahrhunderts n.
Chr. in eine diachrone Abfolge von Naturkatastrophen
eingebettet, die vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis in
die Spätantike das Leben der Bewohner Kampaniens
geprägt haben. Trotz der stets drohenden Gefahr
siedelten die Menschen dort und es entstand eine
faszinierende Kulturlandschaft, die in römischer
Zeit prosperierte.
Die durch den Vulkanausbruch im Jahre 79 n.Chr.
konservierten Zeugnisse der vergangenen Lebensweisen
ermöglichen dem Besucher einen unmittelbaren Zugang
zur Geschichte. Das Spektrum der ausgestellten
Stücke erstreckt sich vom komplett erhaltenen
Inventar einer bronzezeitlichen Hütte bis hin zur
prachtvollen Ausstattung eines römischen Stadthauses
mit Möbeln und kostbaren Marmorstatuen. Die Exponate
sind Teile verschiedener Themenbereiche der
Sonderausstellung und geben Einblick in eine von
Wohlstand aber eben auch Naturgewalten geprägten
Welt. Die Themenbereiche sind: „Leben und Sterben am
Hang des Vesuvs“, „Das tägliche Leben in Pompeji“,
„Eine kontinuierliche Bedrohung“ „Das soziale Leben
in Pompeji“, „Rom und Germanien“.
Ungebrochen ist die Faszination, die von Pompeji und
Herculaneum ausgeht, und die bereits im 18.
Jahrhundert auch in Sachsen-Anhalt deren Rezeption
hervorrief – das wird ab dem Frühjahr im
Dessau-Wörlitzer Gartenreich zusätzlich gezeigt. Die
gesamte Ausstellung wird außerdem begleitet von
einem interessanten Vortragsprogramm für das
namhaften Wissenschaftler gewonnen werden konnten.
Informationen:
www.lda-lsa.de
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Ausstellung IV |
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09.12.2011 -
06.05.2012
Franziskus - Licht
aus Assisi
Das Diözesanmuseum
Paderborn widmet eine Ausstellung dem Franziskus von
Assisi, einem der wirkungsreichsten
Heiligengestalten des Mittelalters. Die Schau ist
kunst- und kulturhistorisch angelegt und zeigt eine
größere Anzahl von Exponaten u.a. aus dem als Sacro
Convento bezeichneten Mutterkloster des
Franziskaner-Ordens in Assisi, Umbrien. Auch aus der
Vatikanischen Bibliothek sowie der Biblioteca
Apostolica Vaticana sind Ausstellungsstücke in
Paderborn zu sehen. So finden neben Werken der
frühen italienischen Tafelmalerei und
spätmittelalterlicher Freskenfolgen, Glanzleistungen
der Buchkunst und barockzeitliche Meisterwerke ihren
Platz in der Ausstellung. Außerdem beleuchten
Gerätschaften und Alltagsgegenstände zusammen mit
Modellen und Dokumenten den Tagesablauf und die
Lebensbezüge in den Konventen nördlich der Alpen.
Erstmals können bisher unveröffentlichte Werke aus
Ordensniederlassungen im deutschsprachigen Raum
außerhalb der Klostermauern gezeigt werden.
Die Exponate aus Mittelalter und Neuzeit geben ein
umfassendes Bild vom Leben und Wirken des Franziskus
von Assisi und der Entwicklung der franziskanischen
Orden.
Informationen:
www.dioezesanmuseum-paderborn.de
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Ausstellung V |
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16.12.2011 –
27.05.2012
Ausstellung: Im
Licht des Südens - Begegnungen antiker Kulturen
zwischen Mittelmeer und Nordeuropa
Die Archäologische
Staatssammlung München beleuchtet mit einer
Sonderausstellung die Kulturkontakte und den
geistigen sowie materiellen Handel zwischen dem
Mittelmeerraum und Nordeuropa in vorrömischer Zeit.
Über die Jahrhunderte hinweg haben solche
Verbindungen und die mit ihnen einhergehenden
Neuerungen das Leben und die Gesellschaft in Europa
beeinflusst und natürlich auch verändert. Aus diesem
Grund sind Mobilität und Transfer von Gütern und
Ideen als Kernthemen der Menschheitsgeschichte zu
betrachten.
In der Ausstellung widmet sich diesem Thema, mit der
Altsteinzeit beginnend bis zur Ära der Römer.
Gezeigt wird erstmalig, wie sich durch den
Warenhandel seltene und kostbare Werkstoffe, aber
eben auch religiöse Ideen oder besondere Lebensstile
vom Süden über die Alpen nach Mitteleuropa
verbreiten konnten. Das spannende daran ist sicher,
dass sehr unterschiedliche Kulturen und Territorien
über mehr als 6000 Jahre einen regen Austausch
pflegten. Die Ausstellung möchte vermitteln, dass
die Entwicklung, die die Römer fortsetzten, nämlich,
dass es eine globalisierte Welt gibt, nur denkbar
ist durch Wurzeln, die noch weiter zurückreichen.
Bereits in der Steinzeit haben die Menschen große
Distanzen rückgelegt, wenn sie den Tierherden
nachgezogen sind. Und auf diesen Wegen bildeten sich
die ersten Handelsrouten heraus.
Unterteilt ist die Schau in verschiedene Bereiche:
Der Erlebnisraum, ein "Marktplatz der Waren und
Ideen" führt in das Thema ein und zeigt z.B.
beliebte Handelsgüter. "Mobilität von Gütern und
Personen" erläutert die Grundlage der kulturellen
Entwicklung. Weitere Schwerpunkte sind "Die
Ausbreitung von Technologien", "Lebensstil im
Wandel" – letztere präsentiert u.a. Objekte, die
Lebensmodelle vorstellen wie den Athletentypus oder
zeremonielle Tätigkeiten. "Die Verbreitung von
Schrift und Sprache", "Gedanken und Ideen auf
Reisen". Mehr als 400 einzigartige mediterrane
Exponate aus 17 berühmten italienischen Museen
werden dafür erstmalig prominenten Objekten aus dem
nordalpinen Raum gegenübergestellt.
Informationen:
www.lrz.de/~arch/start.html
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Oper |
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23.12.2011 –
10.02.2012
„Marco Attilio
Regolo“ von Alessandro Scarlatti in deutscher
Erstaufführung
Etwa 300 Jahre nach
ihrer Uraufführung erlebte die Oper „Marco Attilio
Regolo“ ihre deutsche Erstaufführung – im Rahmen des
Barock-Festes „Winter in Schwetzingen“. Der
Komponist Alessandro Scarlatti ist einer der
herausragendsten Vertreter der neapolitanischen
Opernschule. Die soll in den kommenden Jahren im
Mittelpunkt des Schwetzinger Festivals stehen. Die
neapolitanische Schule bezeichnet eine
Komponistengruppe, die ab 1650 für etwa 100 Jahre
die Geschichte der Oper bestimmt hat. Zahlreiche
Werke sind jedoch in Deutschland unbekannt und
warten auf die Wiederentdeckung für die Opernbühne.
In Schwetzingen wird „Marco Attilio Regolo“ im
Rokokotheater aufgeführt. Das Stück selbst ist in
Sachen Ausstattung und Design in die Gegenwart
transportiert worden. Musikalisch begleitet wird es
von den Heidelberger Philharmonikern.
„Marco Attilio Regolo“ ist ein Dramma per musica in
drei Akten. Es wird in italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln aufgeführt. Die Handlung spielt
zur Zeit des Ersten Punischen Krieges im dritten
Jahrhundert v.Chr.: Der römische Feldherr Marco
Attilio Regolo ist von den Karthagern für die
Friedensverhandlungen nach Rom geschickt worden. Dem
Karthager Amilcare wurde Eraclea zur Braut
versprochen – er ist jedoch in Fausta verliebt, die
Frau des Attilio Regolo. Als dieser zurückkehrt und
erklärt, der Senat von Rom habe beschlossen, den
Krieg fortzusetzen, lässt Amilcare ihn gefangen
nehmen und befiehlt dessen Ermordung. Fausta jedoch
bleibt standhaft und will sich nun selbst in den Tod
stürzen, um dem Gatten weiter treu zu sein.
Amilcares Untergebener Santippo wiederum liebt
Emilia, die Tochter Attilios und Faustas, und stellt
dem Vater die Freiheit in Aussicht, wenn dieser ihm
Emilia zur Frau gibt.
Die in freier Form aufgegriffenen Kriegshandlungen
geben Anlass zu allerlei Missverständnissen und
Liebesintrigen, die in die politischen Ereignisse
verwoben sind.
Aufführungen:
23.12.,29.12.2011; 23.01, 31.01, 02.02., 10.02.2012
Informationen:
www.winter-in-schwetzingen.de
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Oper II |
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22.01.2012
Gioachino Rossinis
„Tancredi“ an der Deutschen Oper Berlin
Im Februar des Jahres
1813 wird die Oper „Tancredi“ in Venedig
uraufgeführt. Es ist Gioachino Rossinis erste große
opera seria. Er ist gerade mal 21 Jahre alt und
feiert mit seinem Werk einen fulminanten Erfolgt,
der den Auftakt bildet zu einer Reihe solcher
„ernsten Opern“, zu denen später „Otello“, „Ermione“
oder „Semiramide“ hinzukommen sollten. Es sind
meisterhafte Beispiele eines Genres, das Rossini zu
höchster Blüte brachte. „Tancredi“ ist in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts zu Rossinis besten
Werken gezählt worden. Ab etwa 1850 ist es plötzlich
von der Opernbühne verschwunden und auch heute wird
es selten aufgeführt. Nur die Auftrittsarie des
Tancredi „Di tanti palpiti“ zählt bis heute zum
Standardrepertoire bedeutender
Koloraturmezzosopranistinnen. Im 19. Jahrhundert war
die Arie eines der populärsten Musikstücke
überhaupt. Richard Wagner, den Rossinis melodischer
Reichtum beeindruckte, parodiert die Melodie in
seinen „Meistersingern von Nürnberg“ im
„Schneiderlied“.
Im Januar 2012 steht die Oper in zwei Akten auf dem
Spielplan der Deutschen Oper Berlin. Die Aufführung
erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln. Die Handlung spielt im sizilianischen
Stadtstaat Syrakus, im Jahr 1005. Auf der Homepage
der Deutschen Oper wird die Handlung wie folgt
skizziert: Eine junge Frau, Amenaide, soll einen
Mann heiraten, den sie nicht liebt, um damit den
Bürgerkrieg zwischen zwei verfeindeten Familien, der
ihre Heimatstadt Syrakus entzweit, endgültig zu
beenden. Nur so, glaubt ihr Vater Argirio, sei die
Stadt stark genug, um im Krieg mit den Sarazenen
unter ihrem Anführer Solamir zu widerstehen.
Amenaide allerdings liebt den Edelmann Tancredi, der
bei ihrem Vater in Ungnade gefallen ist und die
Stadt verlassen musste. Als ein Liebesbrief
Amenaides an Tancredi - allerdings ohne
Empfängernamen - abgefangen wird, glauben Argirio
und ihr Zwangsverlobter Orbazzano, dass sie sich
heimlich mit Solamir verbündet habe. Schlimmer noch:
Auch Tancredi, der gekommen ist, um seine Geliebte
zu sehen, zweifelt an ihrer Liebe. Amenaide wird zum
Tode verurteilt. Um ihr Leben zu retten, fordert
Tancredi Orbazzano zum Duell und tötet ihn. Da er
jedoch nach wie vor nicht an ihre Treue glaubt,
wirft er sich in die entscheidende Schlacht mit den
Sarazenen. Mit dem Mut der Verzweiflung führt er
sein Heer zum Sieg. Er selbst wird tödlich
verwundet. Sterbend, in den Armen Amenaides, erfährt
er, dass ihr Liebesbrief für ihn bestimmt war.
Weitere
Vorstellungen: 26.01., 01.02., 04.01.2012
Informationen:
www.deutscheoperberlin.de
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Film |
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03. – 17.02.2012
Retrospektive für
Michelangelo Antonioni – Bilder als Lebensgefühl
Die Associazione
Emilia Romagna in Stuttgart widmet dem italienischen
Regisseur Michelangelo Antonioni eine Retrospektive.
1995 wurde Antonionis Lebenswerk mit einen Oscar
gewürdigt. Seine Filme werden u.a. als ästhetisch
bahnbrechend und als experimentell bezeichnet. Wim
Wenders gehört zu seinen Bewunderern. Der 1912 in
Ferrara geborene Regisseur begann kurz nach dem
zweiten Weltkrieg Filme zu drehen und zählt zu den
bedeutendsten Filmpionieren dieser Zeit. Die Suche
nach ästhetischer Form spielt für seine Arbeit immer
eine herausragende Rolle. Sein unorthodoxer Stil,
die Bildsprache mit der er Landschaft als
Seelenlandschaft inszenierte, erregten Aufsehen.
Doch Antonioni wollte nicht die bloße Wirklichkeit
dokumentieren, sondern wie er selbst sich ausdrückte
„das Echo das diese Eindrücke in unserer Seele
hervorrufen“. Beherrschendes Motiv seiner Werke sind
die Einsamkeit und Entfremdung in der modernen Welt.
Zum Frühwerk Antonionis gehört die Anfang der 1960er
Jahre entstandene Trilogie mit „L´avventura“ - Die
mit der Liebe spielen (1960), „La notte“ - Die Nacht
(1961), „L´eclisse“ - Liebe 1962 (1962). Die Filme
handeln in erster Linie von der inneren Entfremdung
und der Zerrissenheit der Protagonisten, die alle in
den oberen Gesellschaftsschichten verkehren. Es sind
Meisterwerke, deren Aussagen zeitlos sind und immer
noch Gültigkeit besitzen. Zwei weitere Filme
begründeten dann etwas später Antonionis Weltruhm:
„Blow up“ gewann 1967 die Goldene Palme von Cannes
und ist Antonionis wohl kommerziell erfolgreichster
Film. „Zabriskie Point“ drehte er 1970.
In den 1980er geriet Antonioni fast in Vergessenheit
und nachdem er infolge eines Schlaganfalls 1985
halbseitig gelähmt war, dreht Michelangelo Antonioni
nur noch Kurzfilme und Dokumentarfilme für das
Fernsehen. Für Wim Wenders kehrte er 1994 zurück ans
Set und arbeitete mit ihm an einem Episodenfilm.
2007 starb der Regisseur. Anlässlich seines 100.
Geburtstages ist nun in einer Retrospektive seine
Trilogie zu sehen. Die Filme werden im Original mit
englischen Untertiteln gezeigt.
Aufführungen:
03.02.2012 – L’avventura; 10.02.2012 – La notte;
17.02.2012 – L’eclisse
Informationen:
www.iicbelgrado.esteri.it
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Oper III |
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3. und 11.03.2012
Operngala in
Dresden mit musikalischen Stücken aus dem Verismo
Das internationale
Sängerensemble der Semperoper Dresden und die
Sächsische Staatskapelle unter der musikalischen
Leitung von Maurizio Benini präsentieren
leidenschaftliche Arien, mitreißende Duette, große
Ensembles und weitere musikalische Höhepunkte aus
italienischen Opern des Verismo, u.a.: Umberto
Giordanos „Andrea Chénier“, Francesco Cileas
„Adriana Lecouvreur“, Amilcare Ponchiellis „La
gioconda“, Ruggero Leoncavallos „La bohème“ und
Giacomo Puccinis „Le villi“.
Der musikalische Leider der Galaabende Maurizio
Benini dirigiert u.a. an der Mailänder Scala und ist
regelmäßiger Gast in weiteren Opernhäusern wie der
Metropolitan Opera in New York, der Opéra de Paris,
der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House –Covent
Garden in London, dem Gran Teatre de Liceu in
Barcelona, dem Teatro Real in Madrid, der Lyric
Opera of Chicago, der Opéra in Montecarlo, dem
Théâtre du Capitole de Toulouse, dem Teatro La
Fenice in Venice, und bei den bedeutenden
internationalen Festivals in Glyndebourne und
Edinburgh. Seit 2010 ist er Chefdirigent des Teatro
San Carlo in Neapel.
Informationen:
www.semperoper.de
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Konzert |
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15. – 30.03.2012
Lucio Dalla – Der
italienische Liedermacher und Poet kommt auf Tour
Seit mehr als 40
Jahren ist Lucio Dalla auf den Bühnen Italiens und
anderer europäischer Länder erfolgreich unterwegs.
30 Alben hat der Liedermacher veröffentlicht, mit
poetischen und oft auch kritischen Songs. Darin
verbindet er seine Texte mit musikalischen
Einflüssen von Jazz, Soul, Folk und auch Klassik.
Begonnen hat der in Bologna geborene Künstler seine
Musikkarriere in 1960er Jahren. Zunächst
experimentiert er mit verschiedenen Stilen und muss
seinen eigenen noch finden. Seine Lieder schreibt er
für andere. Doch 1971 wird zum Jahr des Durchbruchs
für Lucio Dalla, der vom Publikum „Gesù Bambino“
genannt wird: Mit dem Song „4/3/1943“ nimmt er am
Festival von San Remo teil und landet damit seinen
ersten persönlichen Hit. Es folgen hochgelobte Alben
und Dalla etabliert sich in der italienischen
Musikszene. Er begeistert, weil er fast intuitiv die
Balance zwischen mediterraner Melodienpracht,
intellektuellem Singer-Songwriter-Stil und Pop
findet. 1986 erreicht sein musikalisches Schaffen
einen ersten Höhepunkt mit seinem legendären Song
„Caruso“. Diese Hommage an den berühmten Tenor gilt
noch heute als eines der schönsten italienischen
Lieder. Luciano Pavarotti und Andrea Bocelli gehören
zu den zahlreichen Sängern, die es gecovert und
viele Millionen Mal verkauft haben. Seitdem gehört
Lucio Dalla zu den erfolgreichsten italienischen
Künstlern. Das 1990 veröffentlichte Album „Canzoni“
entwickelt sich in seinem Heimatland zum
meistverkauften Album des Jahrzehnts. 2007 erscheint
sein vorerst letztes Album „Il contrario di me“. Im
März 2012 ist Lucio Dalla mit neuen Songs und seinen
unvergesslichen Evergreens nach zehn Jahren wieder
in Deutschland unterwegs.
Die Stationen:
15.03.2012 – Düsseldorf, Tonhalle; 17.03.2012 –
Hamburg, Laeizhalle; 22.03.2012 – Bremen, Die
Glocke; 23.03.2012 – Frankfurt am Main, Alte Oper;
24.03.2012 – Freiburg i.Br., Konzerthaus; 27.03.2012
– Stuttgart, Liederhalle; 28.03.2012 – München,
Philharmonie im Gasteig; 30.03.2012 – Berlin,
Tempodrom
Informationen:
www.luciodalla.it
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Kulturbörse 2012 |
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17.-20.05.12
XII.
Deutsch-Italienische Kulturbörse in Kassel: Große
Ereignisse werfen immer größer werdende Schatten
voraus ...
Vom 17. bis zum 20.
Mai 2012 lädt die Deutsch-Italienische Gesellschaft
Kassel, in Abstimmung mit der VDIG, zur XII.
Deutsch-Italienischen Kulturbörse nach ein. Die
Mitglieder aller Gesellschaften sind herzlich
eingeladen, in Kassel zusammenzukommen, um
Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Kulturbörse
wird unter dem Motto „WeltKulturErben“ stehen. Da
Vieles als Weltkultur wahrnehmbar und vererbbar ist,
bietet dieses Motto wunderbaren Raum für vielfältige
und attraktive Programminhalte. Fest steht, dass es
sich nicht auf die Weltkulturerbe-Stätten
beschränkt, sondern dass das Thema weiter gefasst
wird. Die DIG Kassel als Initiatorin der kommenden
Kulturbörse arbeitet mit viel Engagement an der
Erstellung eines äußerst anspruchsvollen Programms
und der Gewinnung interessanter Gäste. Acht
Arbeitsgruppen der DIG Kassel beschäftigen sich mit
einzelnen Punkten der Organisation, um die XII.
Deutsch-Italienische Kulturbörse attraktiv, spannend
und zu einem Erfolg zu machen. Das vorliegende
Programm, welches ständig aktualisiert wird, zeugt
davon. Ebenfalls in der Vorbereitungsphase ist eine
mögliche Zusammenarbeit mit Architektur-Studenten
der Bauhaus-Universität Weimar, die die Stände
designen und herstellen sollen, an denen die
Gesellschaften ihre Regionen präsentieren.
Zum dritten Mal wird
während der Kulturbörse der „Premio Culturale“ durch
die VDIG an eine Persönlichkeit verliehen werden,
die sich um die deutsch-italienischen Beziehungen
besonders verdient gemacht hat.
Informationen:
pdf
(Änderungen vorbehalten, Stand: Dezember 2011)
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Mitgliederversammlung |
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RÜCKBLICK:
Erfolgreiche 29.
Mitglieder-Versammlung der VDIG in Leipzig
28.05.2011
„Kultur macht Sinn –
Kultur hat Sinn.“ Das konstatierte der Präsident der
Vereinigung Deutsch-Italienischer
Kultur-Gesellschaften Cai A. Boesken, zur Eröffnung
der 29. Mitgliederversammlung der VDIG und gab so
den Leitgedanken für die Veranstaltung vor. Auch
Prof. med. Dr. h. c. Dietger Niederwieser,
Honorarkonsul der italienischen Republik in Leipzig,
sowie Staatsminister a.D. und Mitglied des
Bundestages Manfred Kolbe machten in ihren
Grußworten auf die enorme Bedeutung der Kultur für
die Völkerverständigung aufmerksam. Und Peggy
Liebscher, die persönliche Referentin des
Staatsministers und Chefs der Sächsischen
Staatskanzlei Dr. Johannes Beermann hieß mit
herzlichen Worten die etwa 70 delegierten Vertreter
der Deutsch-Italienischen Gesellschaften aus ganz
Deutschland in Leipzig willkommen. An
traditionsreichem Ort – dem Ring-Café – wurde die
Mitgliederversammlung abgehalten.
Federführend beim
Ausrichten der diesjährigen Versammlung war die
Deutsch-Italienische Gesellschaft Leipzig und vor
allem deren Präsidentin Brigitte Wenzel-Perillo. Sie
entschied sich für den stilvollen und attraktiven
Veranstaltungsort, zeichnete verantwortlich für die
gesamte Organisation und die Wahl der Referenten,
die mit Grußworten und Vorträgen die Versammlung
eröffneten. Für das Kulturland Italien einzutreten,
lohnt sich immer – so der Tenor aller vortragenden
Referenten. Denn die Kultur habe einen großen Anteil
daran, dass vor 150 Jahren die italienische Einheit
ausgerufen werden konnte. Kunst und Kultur sind das
Kapital Italiens. Die Halbinsel besitzt laut UNESCO
sechs Prozent des gesamten Weltkulturerbes. Und so
könne gerade Italiens Geschichte beispielgebend für
Europas Einheitsbestrebungen wirken: Kunst und
Kultur als einheitsstiftende Elemente nutzen und so
den Zusammenhalt der Menschen fördern. Kultur macht
Sinn. VDIG-Präsident Boesken brachte in diesem
Zusammenhang auch seine Hoffnung zum Ausdruck, dass
die Kulturschaffenden Italiens in Zukunft wieder
mehr Unterstützung vom Staat erfahren, sowohl
politisch als auch finanziell. Europa als eine
Werte- und Kulturgemeinschaft zu begreifen und sich
für Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und
Italien zu engagieren, dies ist das Anliegen, das
dem Wirken der VDIG und seiner Mitglieder zugrunde
liegt.
Im Anschluss an die
Vorträge folgte der formelle Teil der
Mitgliederversammlung. VDIG-Präsident Boesken und
die Regionalbeauftragten Dörte Klahn-Noll
(Regionalgesellschaften Nord), Brigitte
Wenzel-Perillo (Regionalgesellschaften Ost) und
Andreas Mickel (Regionalgesellschaften West)
informierten mit ihren Tätigkeitsberichten über die
Arbeit von Verband und Mitgliedsgesellschaften und
legten Rechenschaft ab. Sie berichteten über Inhalte
der jeweiligen Regionalkonferenzen,
Veranstaltungshöhepunkte und die Entwicklung und die
Akzeptanz der regionalen Deutsch-Italienischen
Gesellschaften. Frau Wenzel-Perillo unterstrich am
Ende ihres Berichtes "Es geht voran."
Entsprechend dem
Protokoll folgten auf die Tätigkeitsberichte der
Finanzbericht so wie der Bericht der Kassenprüfer.
Und daran anschließend konnten Anmerkungen, Fragen
oder Probleme diskutiert werden. Vor der Wahl des
neuen Vorstandes wurde über eine Satzungsänderung
abgestimmt, die zum Inhalt hatte, dass die
Amtsperiode des neuen Vorstandes nur ein Jahr
betragen werde. Die Änderung wurde angenommen und
mit der Wiederwahl des Vorstandes sind die Weichen
für das kommende Jahr gestellt worden. Zum 2011
gewählten Vorstand gehören: Cai A. Boesken
(Präsident), Rita Marcon-Grothausmann
(Vize-Präsidentin), Patrizia Caracciolo
(Vize-Präsidentin), Dörte Klahn-Noll
(Regionalbeauftragte Nord), Andreas J.G. Mickel
(Regionalbeauftragter West), Brigitte Wenzel-Perillo
(Regionalbeauftragte Ost), Gunter Steidinger
(Regionalbeauftragter Süd), Thomas Fertig
(Beisitzer), Dr. Matthias Ducke (Schatzmeister). Die
Konstituierung und Übernahme der jeweiligen Ämter
wird in der nächsten Vorstandssitzung der VDIG
zeitnah erfolgen.
Unter dem
Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" stellte Rita
Marcon-Grothausmann das Lehrbuch "Ragazzi, andiamo!
2" vor, welches sie mit viel persönlichem Einsatz
und Leidenschaft für die italienische Sprache und
deren Vermittlung herausgegeben hat. Irene Gallerani
vom neuen VDIG-Mitglied Italienverein aus Dortmund
war extra nach Leipzig gekommen, um ihre Arbeit
vorzustellen, deren Grundidee darin besteht, eine
Möglichkeit anzubieten, sich einer Kultur zu nähern,
die nicht allein auf das Erlernen der Sprache
limitiert ist. Und Andrea Boesken von der
Deutsch-Italienischen Gesellschaft Kassel berichtete
von den Vorbereitungen zur XII.
Deutsch-Italienischen Kulturbörse, die im nächsten
Jahr vom 17. bis 20. Mai in Kassel stattfinden wird.
Die von ihr bereits angekündigten Programmpunkte
lassen auf anregende und aufregende Tage hoffen.
Die Versammlung wurde
am Abend mit einer "Serata italiana" mit Tanz, Musik
und Kulinarischem abgerundet. Bei Tarantella mit
Margherita D’Amelio & Partnerin sowie einer
Italo-Disco gab es reichlich Möglichkeiten, Kontakte
zu knüpfen und sich in anregender Atmosphäre
auszutauschen.
Das
Versammlungswochenende klang am Sonntag mit einer
informativen Stadtführung durch die
geschichtsträchtige Stadt Leipzig aus.
Fotos zur
Mitgliederversammlung
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X.
Deutsch-Italienische Kulturbörse
"... unser Beitrag zu Europa" |  |
01. – 04.05.08
Karlsruhe ist im Jahr 2008 ganz in italienischer Hand. Im
Anschluss an die 19. Europäischen Kulturtage, die unter dem
Motto „Rom“ stehen, luden vom 1. bis 4. Mai 2008 die
Deutsch-Italienische Gesellschaft Karlsruhe und die VDIG
Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften zur
X. Deutsch-Italienische Kulturbörse nach Karlsruhe ein.
Unter dem Motto "Unser Beitrag zu Europa“ standen vor
allem drei Aspekte im Mittelpunkt der Veranstaltung:
Begegnung, Austausch und Information. Kulturgesellschaften,
Institutionen und Persönlichkeiten des bilateralen
Kulturaustausches zwischen Deutschland und Italien
präsentierten sich mit Ständen und in Informations- und
Diskussionsforen wurde sich Themen wie dem aktuellen
Deutschland- und Italienbild, Reisen, Städtepartnerschaften
oder Jugendaustausch gewidmet und somit die obigen Ziele mit
Leben erfüllt. Diese vielfältigen Programmpunkte und nicht
zuletzt Vorträge, musikalische Beiträge und Kulinarisches
machten die Kulturbörse zu einem unvergesslichen Ereignis
des kreativen Austausches, der Information und der
Netzwerkbildung. Die X. Kulturbörse bildete auch den
Rahmen für zwei weitere wichtige Ereignisse: Zum einen
feierte die ausrichtende DIG Karlsruhe gleichzeitig
ihr 60jähriges Bestehen mit einem Festakt. Dieser
Festakt wurde gleichzeitig von der VDIG zum Anlass genommen,
erstmals den "Premio culturale" an Botschafter a. D.
Dr. Friedrich Ruth als einer herausragenden Persönlichkeit
des deutsch-italienischen Kulturaustausches verleihen. 
Die Deutsch-Italienische Kulturbörse stellt eine der
wichtigsten Stützen des bilateralen Kulturaustausches dar.
Entstanden aus Kontakten zwischen Gesellschaften in
Deutschland und Italien, wurde sie 1989 in Savona gegründet
und findet seitdem alle zwei Jahre abwechselnd in
Deutschland und in Italien statt. Die Kulturbörsen dienen
dem kulturellen Gedankenaustausch, der Begegnung und
Netzwerkbildung sowie der Information zwischen den
zahlreichen Teilnehmern der bilateralen Kulturgesellschaften
und Dachverbände, die sich alle der deutsch-italienischen
Freundschaft verschrieben haben.
Diaschau zur Kulturbörse
Fotos: Petlusch, Rossi, Achenbach, Brückner
Nachlese-Informationen
[PDF]:
Lesen
Sie hier eine ausführliche Nachlese zur Kulturbörse ....
Eröffnungsrede,
Cai A. Boesken ...
Rede
zum 60. Jubiläum DIG Karlsruhe, Cai A. Boesken ...
Laudatio
Dr. Friedrich Ruth von Dott.saa Swoboda ... [PDF | 270 kb]
Dankesrede
Dr. Friedrich Ruth ....
Umberto
Visentin stiftet Premio Culturale ...
Bericht
des Forums „Werte im Wandel: Wie sieht unser Deutschland-
bzw. Italienbild aus? + „Kulturaustausch – Jugend – Schule -
IDEA“ ...
Interview
mit VDIG-Präsident Cai A. Boesken in der "Gazzetta di
Weimar", Februar 2008 ...
"A
tavola!", März 2008 ...
"Badische
Neueste Nachrichten", 18.04.08 ...
"Karlsruher
Anzeiger", 25.04.08 ...
"Kurier",
25.04.08 ...
"Badische
Neueste Nachrichten", 26.+27.04.08 ...
"Kurier",
02.05.08....
"Badische
Neueste Nachrichten", 03.05.08 ...
Newsletter
„Corriere d'Italia“, Mai 2008 ...
Newsletter
der Deutschen Botschaft Rom, Mai 2008 ...
[Flyer
| PDF, 100 kb]
Rita
Marcon-Grothausmann berichtet von ihrem Arbeitsbesuch in
Livorno zur Vorbereitung ihres Diskussionsforums zum
Sprachelernen im Rahmen der
Kulturbörse [PDF | 3,3 MB]
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