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  Mitgliederversammlung der VDIG

26.09.09

Italienische Botschaft Berlin

Die von der VDIG initiierte Spendenaktion zugunsten der Opfer des Erdbebens in den Abruzzen wurde mit einem Spendenergebnis von rund 13.500,- EUR erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der VDIG am 26.09.09 in der Italienischen Botschaft in Berlin konnte der Präsident der VDIG, Cai A. Boesken, dem Botschafter der Republik Italien, S. E. Michele Valensise einen umfangreichen Bericht zur Spendenaktion übergeben.

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   Deutsch-Italienische Kulturbörse

XI. Deutsch-Italienische Kulturbörse – Borsa culturale
21.-24.05.10

Castiglioncello

Die XI. Deutsch-Italienische Kulturbörse im italienischen Castiglioncello ist erfolgreich zu Ende gegangen. Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht [PDF, Dateigröße: 7 MB].

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Eine umfangreiche Diaschau finden Sie hier.

Fotos: von Rita Marcon-Grothausmann, VDIG; Katrin Petlusch , VDIG; Elisabeth Reinecke, DIG Dresden und Horst Achenbach, DIG Karlsruhe

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Eine kleine Auswahl von Pressestimmen finden Sie hier:

-   Presse 1 [PDF]

-   Presse 2 [PDF]

-   Presse 3 [PDF]

-   Presse 4 [PDF]

-   Presse 5 [PDF]

-   Presse 6 [PDF]

-   Presse 7 [PDF]

-   Presse 8 [PDF]

-   Presse 9 [PDF]

Laudatio von Andreas J. G. Mickel, Präsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Lippe-Detmold, anlässlich der Verleihung des Premio Culturale 2010 der VDIG in Castiglioncello (Li) am 23. Mai 2010 [PDF]

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-   Plakat Kulturbörse [PDF]

-   Plakat Konzert [PDF]

-   Programm Kulturbörse [PDF]

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   Ausstellung in Mainz

19.05.2010 - 01.08.2010
Kelten! Kelten? – Keltische Spuren in Italien

Das Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz präsentiert eine Sonderausstellung über die Kelten und deren Faszination für Italien. Im 4. Jahrhundert v. Chr. kamen keltische Kriegsscharen, Heere und auch einzelne Söldner über die Alpen, die sich dort für mindestens zwei Jahrhunderte lang nieder ließen. Sie wurden angelockt von den Schätzen Italiens. 387 v. Chr. plünderten sie Rom und verbreiteten Angst, Schrecken und Verzweiflung. Bis zum Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. sind die Kelten archäologisch in Italien präsent. Besonders in Grabfunden wird sichtbar, dass durch das Zusammentreffen der Kelten mit den ansässigen Etruskern neue Kulturelemente entstanden. Reich ausgestattete Kriegsgräber sind daher wertvolle Zeugnisse der Kontakte zwischen den Völkern. Anhand deren wird gezeigt, wie die gegenseitige Beeinflussung in Kriegskunst und Kultur ausgesehen hat. Diese Sonderausstellung beleuchtet, wie die Kelten die italienischen Völkerschaften beeinflusst haben und umgekehrt.

Zur Ausstellung gibt es ein interessantes Begleitprogramm. So finden an sechs Sonntagen Sonderführungen statt (auch auf Italienisch), am 16. Juni eine Abendführung zu den Keltischen Waffen in Italien mit dem Kurator der Ausstellung und zur Mainzer Museumsnacht am 29. Mai eine Demonstration keltischer Bewaffnung und Kriegsausübung, sowie keltische Bewirtung.

Informationen: http://web.rgzm.de

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   Konzert

01.06.2010

"Eine italienische Nacht - Una notte Italia", Swing & Klassik

Die Semperoper Dresden präsentiert am 1. Juni eine musikalische Zeitreise des Swings. Sie wird beginnen mit klassischem Blues à la Bessi Smith und in die Goldenen Zwanziger zurück führen. Danach geht es weiter zu einen Zwischenstopp bei den Andrew Sisters und dem Trio Lescano und am Ende erwacht der Jazz der 1950er und 1960er Jahre zu neuem Leben.
Auf der Bühne zu erleben sind:

5WOMAN4JAZZ - Italien
Viviana Dragani
Flavia Barbacetto
Lil Darling
Angelica Dettori
Laura Zotti

& Jazz-Quartett:
Paolo Volante - Piano
Riccardo Vigore - Bass
Marco Parodi - Gitarre
Luca Rigazio – Schlagzeug

Informationen:

www.semperoper.de und http://www.jazzagentur-kaul.de

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  Bayerische Landesausstellung 2010

21.05.-10.10.2010
"Bayern-Italien" in Füssen und Augsburg

In zwei Städten werden spannende bayerisch-italienische Beziehungsgeschichten erzählt, wenn die Bayerische Landesausstellung 2010 ihre Pforten für die Besucher öffnet. Aufwändige Sanierungsarbeiten und viel Engagement sind der Ausstellung vorangegangen, um die fast 2.000jährige Verbindungen zwischen Bayern und Italien attraktiv in Szene zu setzen. Unter dem Motto „Kaiser, Kult und Casanova“ lädt man in Füssen ein. Im ehemaligen Kloster St. Mang berichten historische Figuren, über die Zeit von der Antike bis ins 18. Jahrhundert. Der römische Legionär ist dabei ebenso anzutreffen, wie der Kaiser oder Galeerensträflinge. Ein ganz besonderes Schmuckstück, das in Füssen gezeigt wird, ist sicherlich die fast zwei Meter hohe vergoldete Statue der römischen Kriegsgöttin Minerva. Mitte des 17. Jahrhunderts angefertigt, zierte die imposante Figur das Heck des bayerisch-kurfürstlichen Prunkschiffes „Bucintoro“. Auftraggeber waren Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und seine aus Turin stammende Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen. Mit ihrem Prunkschiff fuhren sie über den Starnberger See und feierten darauf illustre Feste. Kurfürstin Henriette Adelaide förderte seit ihrer Ankunft am Münchner Hof 1652 den Einzug der italienischen Barockkunst in Bayern uns initiierte neue Formen der barocken Festkultur.

In Augsburg wird dem Besucher natürlich ebenfalls Interessantes geboten. Ausstellunksorte hier sind das Maximiliansmuseum, so wie das Textil- und Industriemuseum. Im letzteren dreht sich ab dem 21. Mai alles um „Sehnsucht, Strand und Dolce Vita“. Im mehr als 1.000 Quadratmeter großen Ausstellungssaal steht unter anderem das Reisen in den sonnigen Süden im Vordergrund. Eine Meeresstrandinszenierung mit einer zwei Meter hohen Muschel, Liegestühlen, Wohnwagen, italienischem Eiswagen, lädt ein zum Italienurlaub der 1960er Jahre. In anderen Abteilungen der Ausstellung wird gezeigt, wie viel im Alltag an bayerisch-italienischen Verbindungen zu finden ist: Mode, Design, Schlager, Sport. Die Initiatoren versprechen eine lebendige Ausstellung zum Sehen, Hören und sogar zum Schmecken. Das Maximilianmuseum macht die große Zeit der Reichsstadt Augsburg zu seinem Thema und deren Bedeutung beim Kunsttransfer in der Zeit der Renaissance von Süd nach Nord. Zu sehen sind unter anderem faszinierenden Bilderwelten von Albrecht Dürer bis Tizian.

Informationen:

www.bayern-italien.hdbg.de

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  Konzertsaison 2010

Sant`Anna di Stazzema: Die Universalsprache der Musik

Auch im vierten Jahr des Orgelfestivals kommen wieder internationale Solisten und Nachwuchstalente nach Sant`Anna di Stazzema, um auf der 2007 eingeweihten „Friedensorgel“ zu konzertieren.
Die Saison 2010 erinnert an den 260. Todestag von Johann Sebastian Bach und den 300. Geburtstag seines ältesten Sohnes Wilhelm Friedemann Bach, außerdem an den bereits im letzten Jahr begangenen 290. Todestag des Orgelbauers Arp Schnitger. Alle drei werden sowohl in der Musik als auch im Klang der Friedensorgel präsent sein. So wurde die von Glauco Ghilardi gebaute Friedensorgel von Sant`Anna di Stazzema in der Tradition des großen norddeutschen Orgelbaumeisters des Barock, Arp Schnitger (1648-1709), konzipiert, der Zeitgenosse J.S. Bachs war. Der junge J.S. Bach kam mehrmals nach Hamburg, um dort die norddeutsche Orgelbaukunst zu studieren, und spielte auch auf der großen Schnitger-Orgel in St. Jakobi. Durch die Tradition Schnitgers inspiriert ist die Ghilardi-Orgel ein „deutsches Instrument mit italienischer Seele“ geworden und verkörpert so die Idee der Universalsprache der Musik.

Die Saison beginnt am 4. Juli mit einem Konzert des Organisten der großen Rieger- Orgel im Dom zu Essen, Kulturhauptstadt 2010.
Die beiden Organisten Ferruccio Bartoletti aus La Spezia (11. Juli) und Paolo Bottini aus Cremona (22. August) kommen von zwei mit der Gesellschaft „Freunde der Friedensorgel“ kooperierenden Orgelgesellschaften: Bartoletti ist künstlerischer Direktor der Gesellschaft Cesar Franck La Spezia und des Orgelfestivals der Cinque Terre, Bottini ist nationaler Sekretär der Vereinigung italienischer Kirchenorganisten (AIOC).
Am 18. Juli spielt Luca Scandali, Preisträger vieler bedeutender Orgelwettbewerbe und Professor am Morlacchi-Konservatorium Perugia.
Zwei Verbindungen bestehen zur Orgelbaukunst Schnitgers: Matteo Imbruno (25. Juli) ist Organist der großen Orgel der Oude Kerk in Amsterdam, einer seiner Amtsvorgänger war der Komponist Jan Pieterszoon Sweelinck. Die Orgel der Oude Kerk wurde von Christian Vater gebaut, der von 1697 bis 1702 in der Werkstatt von Arp Schnitger in Hamburg gearbeitet hatte. Emanuele Cardi (8. August) ist Organist der Ghilardi-Orgel (1996) in der Kirche Santa Maria della Speranza in Battipaglia (Salerno).
Das Konzert am 1. August wird von zwei jungen Mailänder Musikern gestaltet. Der stellvertretende Domorganist Alessandro La Ciacera führt gemeinsam mit dem 16-jährigen Klarinettisten Lorenzo Paini u.a. seine Transkriptionen von Werken J.S. Bachs auf.
Am 15. August spielt der römische Organist Giampaolo Di Rosa Improvisationen zu Texten über das Massaker von Sant`Anna di Stazzema. Die Florentiner Dichterin Mariagrazia Carraroli liest aus ihrem Buch „Mai Più“ (Nie Mehr).
Die Saison schließt mit der Welturaufführung eines Stückes für Trompete und Orgel des berühmten römischen Komponisten Luca Lombardi, der auch in Deutschland sehr bekannt ist. 1968 -72 studierte er an der Kölner Musikhochschule bei Karlheinz Stockhausen. Das den Opfern des Massakers von Sant`Anna gewidmete Stück wird von einem der bedeutendsten heutigen Trompetensolisten, Reinhold Friedrich, gespielt, begleitet von der vielfach preisgekrönten Eriko Takezawa.
Diese Kooperation unterstreicht nicht nur das Motto der diesjährigen Konzertsaison, sondern auch die Werte des Gedenkens und des Friedens, ist doch Eriko Takezawa aus Hiroshima gebürtig, wo am 6. August 1954 durch den berühmten deutschen Pianisten Wilhelm Kempff die von der Stadt Köln gestiftete Friedensorgel der Noburicho-Kirche eingeweiht wurde.

Informationen: Website

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  Rückblick  

VDIG –Präsident besucht Mattinata der DIG Magdeburg

Die DIG Magdeburg hat am 14. Juni 2009 zu einer Mattinata Italiana in das MDR Landesfunkhaus in Magdeburg geladen. Die Präsidentin, Frau Bärbel Meincke, konnte neben vielen Mitgliedern ihrer Gesellschaft und einiger regionaler Prominenz auch den VDIG-Präsidenten Cai Adrian Boesken begrüßen, der mit seiner Frau aus Kassel angereist war. In seinem Grußwort betonte dieser die „Rührigkeit“ der DIG Magdeburg, die sich nicht zuletzt auch in der so erfolgreichen Ausrichtung der XIII. Deutsch-Italienischen Kulturbörse im Jahre 2003 gezeigt habe. Boesken erklärte, immer wieder gerne nach Magdeburg zu kommen und hierfür durchaus auch einen freien Sonntag zu „opfern“! Entschädigt wurden er und die übrigen Gäste mit einem ausgesprochen schmackhaften und typischen italienischen Buffet, vor allem aber durch die hervorragend dargebotenen italienischen und deutschen Chansons von Boris Steinberg, Berlin, der von Tobias Schmidt auf der Gitarre begleitet wurde. (Kontakt: www.boris-steinberg.de)

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 X. Deutsch-Italienische Kulturbörse

"... unser Beitrag zu Europa"

01. – 04.05.08

Karlsruhe ist im Jahr 2008 ganz in italienischer Hand. Im Anschluss an die 19. Europäischen Kulturtage, die unter dem Motto „Rom“ stehen, luden vom 1. bis 4. Mai 2008 die Deutsch-Italienische Gesellschaft Karlsruhe und die VDIG Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften zur X. Deutsch-Italienische Kulturbörse nach Karlsruhe ein. Unter dem Motto "Unser Beitrag zu Europa“ standen vor allem drei Aspekte im Mittelpunkt der Veranstaltung: Begegnung, Austausch und Information. Kulturgesellschaften, Institutionen und Persönlichkeiten des bilateralen Kulturaustausches zwischen Deutschland und Italien präsentierten sich mit Ständen und in Informations- und Diskussionsforen wurde sich Themen wie dem aktuellen Deutschland- und Italienbild, Reisen, Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch gewidmet und somit die obigen Ziele mit Leben erfüllt. Diese vielfältigen Programmpunkte und nicht zuletzt Vorträge, musikalische Beiträge und Kulinarisches machten die Kulturbörse zu einem unvergesslichen Ereignis des kreativen Austausches, der Information und der Netzwerkbildung.
Die X. Kulturbörse bildete auch den Rahmen für zwei weitere wichtige Ereignisse: Zum einen feierte die ausrichtende DIG Karlsruhe gleichzeitig ihr 60jähriges Bestehen mit einem Festakt. Dieser Festakt wurde gleichzeitig von der VDIG zum Anlass genommen, erstmals den "Premio culturale" an Botschafter a. D. Dr. Friedrich Ruth als einer herausragenden Persönlichkeit des deutsch-italienischen Kulturaustausches verleihen.

Die Deutsch-Italienische Kulturbörse stellt eine der wichtigsten Stützen des bilateralen Kulturaustausches dar. Entstanden aus Kontakten zwischen Gesellschaften in Deutschland und Italien, wurde sie 1989 in Savona gegründet und findet seitdem alle zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und in Italien statt. Die Kulturbörsen dienen dem kulturellen Gedankenaustausch, der Begegnung und Netzwerkbildung sowie der Information zwischen den zahlreichen Teilnehmern der bilateralen Kulturgesellschaften und Dachverbände, die sich alle der deutsch-italienischen Freundschaft verschrieben haben.

 

Diaschau zur Kulturbörse
Fotos: Petlusch, Rossi, Achenbach, Brückner

 

Nachlese-Informationen [PDF]:

 Lesen Sie hier eine ausführliche Nachlese zur Kulturbörse ....

 Eröffnungsrede, Cai A. Boesken ...

 Rede zum 60. Jubiläum DIG Karlsruhe, Cai A. Boesken ...

 Laudatio Dr. Friedrich Ruth von Dott.saa Swoboda ... [PDF | 270 kb]

 Dankesrede Dr. Friedrich Ruth ....

 Umberto Visentin stiftet Premio Culturale ...

 Bericht des Forums „Werte im Wandel: Wie sieht unser Deutschland- bzw. Italienbild aus? + „Kulturaustausch – Jugend – Schule - IDEA“ ...

 Interview mit VDIG-Präsident Cai A. Boesken in der "Gazzetta di Weimar", Februar 2008 ...

 "A tavola!", März 2008 ...

 "Badische Neueste Nachrichten", 18.04.08 ...

 "Karlsruher Anzeiger", 25.04.08 ...

 "Kurier", 25.04.08 ...

 "Badische Neueste Nachrichten", 26.+27.04.08 ...

 "Kurier", 02.05.08....

 "Badische Neueste Nachrichten", 03.05.08 ...

 Newsletter „Corriere d'Italia“, Mai 2008 ...

 Newsletter der Deutschen Botschaft Rom, Mai 2008 ...

 [Flyer | PDF, 100 kb]

 Rita Marcon-Grothausmann berichtet von ihrem Arbeitsbesuch in Livorno zur Vorbereitung ihres Diskussionsforums zum Sprachelernen im Rahmen der Kulturbörse [PDF | 3,3 MB]

 

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