|
|
Seitenanfang
 |
 |
 |
Ausstellung
in Mainz |
 |
|
19.05.2010 -
01.08.2010
Kelten! Kelten? – Keltische Spuren in Italien
Das
Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz
präsentiert eine Sonderausstellung über die Kelten
und deren Faszination für Italien. Im 4. Jahrhundert
v. Chr. kamen keltische Kriegsscharen, Heere und
auch einzelne Söldner über die Alpen, die sich dort
für mindestens zwei Jahrhunderte lang nieder ließen.
Sie wurden angelockt von den Schätzen Italiens. 387
v. Chr. plünderten sie Rom und verbreiteten Angst,
Schrecken und Verzweiflung. Bis zum Ende des zweiten
Jahrhunderts v. Chr. sind die Kelten archäologisch
in Italien präsent. Besonders in Grabfunden wird
sichtbar, dass durch das Zusammentreffen der Kelten
mit den ansässigen Etruskern neue Kulturelemente
entstanden. Reich ausgestattete Kriegsgräber sind
daher wertvolle Zeugnisse der Kontakte zwischen den
Völkern. Anhand deren wird gezeigt, wie die
gegenseitige Beeinflussung in Kriegskunst und Kultur
ausgesehen hat. Diese Sonderausstellung beleuchtet,
wie die Kelten die italienischen Völkerschaften
beeinflusst haben und umgekehrt.
Zur Ausstellung gibt
es ein interessantes Begleitprogramm. So finden an
sechs Sonntagen Sonderführungen statt (auch auf
Italienisch), am 16. Juni eine Abendführung zu den
Keltischen Waffen in Italien mit dem Kurator der
Ausstellung und zur Mainzer Museumsnacht am 29. Mai
eine Demonstration keltischer Bewaffnung und
Kriegsausübung, sowie keltische Bewirtung.
Informationen:
http://web.rgzm.de
|
|
zurück zum Überblick |
 |
|
Seitenanfang
 |
 |
 |
Konzert |
 |
|
01.06.2010
"Eine italienische
Nacht - Una notte Italia", Swing & Klassik
Die Semperoper Dresden
präsentiert am 1. Juni eine musikalische Zeitreise
des Swings. Sie wird beginnen mit klassischem Blues
à la Bessi Smith und in die Goldenen Zwanziger
zurück führen. Danach geht es weiter zu einen
Zwischenstopp bei den Andrew Sisters und dem Trio
Lescano und am Ende erwacht der Jazz der 1950er und
1960er Jahre zu neuem Leben.
Auf der Bühne zu erleben sind:
5WOMAN4JAZZ -
Italien
Viviana Dragani
Flavia Barbacetto
Lil Darling
Angelica Dettori
Laura Zotti
& Jazz-Quartett:
Paolo Volante - Piano
Riccardo Vigore - Bass
Marco Parodi - Gitarre
Luca Rigazio – Schlagzeug
Informationen:
www.semperoper.de
und
http://www.jazzagentur-kaul.de
|
|
zurück zum Überblick |
 |
|
Seitenanfang
 |
 |
 |
Bayerische Landesausstellung
2010 |
 |
|
21.05.-10.10.2010
"Bayern-Italien" in Füssen und Augsburg
In zwei Städten werden
spannende bayerisch-italienische
Beziehungsgeschichten erzählt, wenn die Bayerische
Landesausstellung 2010 ihre Pforten für die Besucher
öffnet. Aufwändige Sanierungsarbeiten und viel
Engagement sind der Ausstellung vorangegangen, um
die fast 2.000jährige Verbindungen zwischen Bayern
und Italien attraktiv in Szene zu setzen. Unter dem
Motto „Kaiser, Kult und Casanova“ lädt man in Füssen
ein. Im ehemaligen Kloster St. Mang berichten
historische Figuren, über die Zeit von der Antike
bis ins 18. Jahrhundert. Der römische Legionär ist
dabei ebenso anzutreffen, wie der Kaiser oder
Galeerensträflinge. Ein ganz besonderes
Schmuckstück, das in Füssen gezeigt wird, ist
sicherlich die fast zwei Meter hohe vergoldete
Statue der römischen Kriegsgöttin Minerva. Mitte des
17. Jahrhunderts angefertigt, zierte die imposante
Figur das Heck des bayerisch-kurfürstlichen
Prunkschiffes „Bucintoro“. Auftraggeber waren
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und seine aus
Turin stammende Gemahlin Henriette Adelaide von
Savoyen. Mit ihrem Prunkschiff fuhren sie über den
Starnberger See und feierten darauf illustre Feste.
Kurfürstin Henriette Adelaide förderte seit ihrer
Ankunft am Münchner Hof 1652 den Einzug der
italienischen Barockkunst in Bayern uns initiierte
neue Formen der barocken Festkultur.
In Augsburg wird dem
Besucher natürlich ebenfalls Interessantes geboten.
Ausstellunksorte hier sind das Maximiliansmuseum, so
wie das Textil- und Industriemuseum. Im letzteren
dreht sich ab dem 21. Mai alles um „Sehnsucht,
Strand und Dolce Vita“. Im mehr als 1.000
Quadratmeter großen Ausstellungssaal steht unter
anderem das Reisen in den sonnigen Süden im
Vordergrund. Eine Meeresstrandinszenierung mit einer
zwei Meter hohen Muschel, Liegestühlen, Wohnwagen,
italienischem Eiswagen, lädt ein zum Italienurlaub
der 1960er Jahre. In anderen Abteilungen der
Ausstellung wird gezeigt, wie viel im Alltag an
bayerisch-italienischen Verbindungen zu finden ist:
Mode, Design, Schlager, Sport. Die Initiatoren
versprechen eine lebendige Ausstellung zum Sehen,
Hören und sogar zum Schmecken. Das Maximilianmuseum
macht die große Zeit der Reichsstadt Augsburg zu
seinem Thema und deren Bedeutung beim Kunsttransfer
in der Zeit der Renaissance von Süd nach Nord. Zu
sehen sind unter anderem faszinierenden Bilderwelten
von Albrecht Dürer bis Tizian.
Informationen:
www.bayern-italien.hdbg.de
|
|
zurück zum Überblick |
 |
|
Seitenanfang
 |
 |
 |
Konzertsaison 2010 |
 |
|
Sant`Anna di Stazzema: Die Universalsprache der
Musik
Auch im vierten Jahr
des Orgelfestivals kommen wieder internationale
Solisten und Nachwuchstalente nach Sant`Anna di
Stazzema, um auf der 2007 eingeweihten
„Friedensorgel“ zu konzertieren.
Die Saison 2010 erinnert an den 260. Todestag von
Johann Sebastian Bach und den 300. Geburtstag seines
ältesten Sohnes Wilhelm Friedemann Bach, außerdem an
den bereits im letzten Jahr begangenen 290. Todestag
des Orgelbauers Arp Schnitger. Alle drei werden
sowohl in der Musik als auch im Klang der
Friedensorgel präsent sein. So wurde die von Glauco
Ghilardi gebaute Friedensorgel von Sant`Anna di
Stazzema in der Tradition des großen norddeutschen
Orgelbaumeisters des Barock, Arp Schnitger
(1648-1709), konzipiert, der Zeitgenosse J.S. Bachs
war. Der junge J.S. Bach kam mehrmals nach Hamburg,
um dort die norddeutsche Orgelbaukunst zu studieren,
und spielte auch auf der großen Schnitger-Orgel in
St. Jakobi. Durch die Tradition Schnitgers
inspiriert ist die Ghilardi-Orgel ein „deutsches
Instrument mit italienischer Seele“ geworden und
verkörpert so die Idee der Universalsprache der
Musik.
Die Saison beginnt am 4. Juli mit einem Konzert des
Organisten der großen Rieger- Orgel im Dom zu Essen,
Kulturhauptstadt 2010.
Die beiden Organisten Ferruccio Bartoletti aus La
Spezia (11. Juli) und Paolo Bottini aus Cremona (22.
August) kommen von zwei mit der Gesellschaft
„Freunde der Friedensorgel“ kooperierenden
Orgelgesellschaften: Bartoletti ist künstlerischer
Direktor der Gesellschaft Cesar Franck La Spezia und
des Orgelfestivals der Cinque Terre, Bottini ist
nationaler Sekretär der Vereinigung italienischer
Kirchenorganisten (AIOC).
Am 18. Juli spielt Luca Scandali, Preisträger vieler
bedeutender Orgelwettbewerbe und Professor am
Morlacchi-Konservatorium Perugia.
Zwei Verbindungen bestehen zur Orgelbaukunst
Schnitgers: Matteo Imbruno (25. Juli) ist Organist
der großen Orgel der Oude Kerk in Amsterdam, einer
seiner Amtsvorgänger war der Komponist Jan
Pieterszoon Sweelinck. Die Orgel der Oude Kerk wurde
von Christian Vater gebaut, der von 1697 bis 1702 in
der Werkstatt von Arp Schnitger in Hamburg
gearbeitet hatte. Emanuele Cardi (8. August) ist
Organist der Ghilardi-Orgel (1996) in der Kirche
Santa Maria della Speranza in Battipaglia (Salerno).
Das Konzert am 1. August wird von zwei jungen
Mailänder Musikern gestaltet. Der stellvertretende
Domorganist Alessandro La Ciacera führt gemeinsam
mit dem 16-jährigen Klarinettisten Lorenzo Paini
u.a. seine Transkriptionen von Werken J.S. Bachs
auf.
Am 15. August spielt der römische Organist Giampaolo
Di Rosa Improvisationen zu Texten über das Massaker
von Sant`Anna di Stazzema. Die Florentiner Dichterin
Mariagrazia Carraroli liest aus ihrem Buch „Mai Più“
(Nie Mehr).
Die Saison schließt mit der Welturaufführung eines
Stückes für Trompete und Orgel des berühmten
römischen Komponisten Luca Lombardi, der auch in
Deutschland sehr bekannt ist. 1968 -72 studierte er
an der Kölner Musikhochschule bei Karlheinz
Stockhausen. Das den Opfern des Massakers von
Sant`Anna gewidmete Stück wird von einem der
bedeutendsten heutigen Trompetensolisten, Reinhold
Friedrich, gespielt, begleitet von der vielfach
preisgekrönten Eriko Takezawa.
Diese Kooperation unterstreicht nicht nur das Motto
der diesjährigen Konzertsaison, sondern auch die
Werte des Gedenkens und des Friedens, ist doch Eriko
Takezawa aus Hiroshima gebürtig, wo am 6. August
1954 durch den berühmten deutschen Pianisten Wilhelm
Kempff die von der Stadt Köln gestiftete
Friedensorgel der Noburicho-Kirche eingeweiht wurde.
Informationen:
Website |
|
zurück zum Überblick |
 |
|
Seitenanfang
 |
 |
 |
Rückblick |
 |
|
VDIG –Präsident
besucht Mattinata der DIG Magdeburg

Die DIG Magdeburg hat
am 14. Juni 2009 zu einer Mattinata Italiana in das
MDR Landesfunkhaus in Magdeburg geladen. Die
Präsidentin, Frau Bärbel Meincke, konnte neben
vielen Mitgliedern ihrer Gesellschaft und einiger
regionaler Prominenz auch den VDIG-Präsidenten Cai
Adrian Boesken begrüßen, der mit seiner Frau aus
Kassel angereist war. In seinem Grußwort betonte
dieser die „Rührigkeit“ der DIG Magdeburg, die sich
nicht zuletzt auch in der so erfolgreichen
Ausrichtung der XIII. Deutsch-Italienischen
Kulturbörse im Jahre 2003 gezeigt habe. Boesken
erklärte, immer wieder gerne nach Magdeburg zu
kommen und hierfür durchaus auch einen freien
Sonntag zu „opfern“! Entschädigt wurden er und die
übrigen Gäste mit einem ausgesprochen schmackhaften
und typischen italienischen Buffet, vor allem aber
durch die hervorragend dargebotenen italienischen
und deutschen Chansons von Boris Steinberg, Berlin,
der von Tobias Schmidt auf der Gitarre begleitet
wurde. (Kontakt:
www.boris-steinberg.de)
|
|
zurück zum Überblick |
 |
|
Seitenanfang
 |
 |  |
X.
Deutsch-Italienische Kulturbörse
"... unser Beitrag zu Europa" |  |
01. – 04.05.08
Karlsruhe ist im Jahr 2008 ganz in italienischer Hand. Im
Anschluss an die 19. Europäischen Kulturtage, die unter dem
Motto „Rom“ stehen, luden vom 1. bis 4. Mai 2008 die
Deutsch-Italienische Gesellschaft Karlsruhe und die VDIG
Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften zur
X. Deutsch-Italienische Kulturbörse nach Karlsruhe ein.
Unter dem Motto "Unser Beitrag zu Europa“ standen vor
allem drei Aspekte im Mittelpunkt der Veranstaltung:
Begegnung, Austausch und Information. Kulturgesellschaften,
Institutionen und Persönlichkeiten des bilateralen
Kulturaustausches zwischen Deutschland und Italien
präsentierten sich mit Ständen und in Informations- und
Diskussionsforen wurde sich Themen wie dem aktuellen
Deutschland- und Italienbild, Reisen, Städtepartnerschaften
oder Jugendaustausch gewidmet und somit die obigen Ziele mit
Leben erfüllt. Diese vielfältigen Programmpunkte und nicht
zuletzt Vorträge, musikalische Beiträge und Kulinarisches
machten die Kulturbörse zu einem unvergesslichen Ereignis
des kreativen Austausches, der Information und der
Netzwerkbildung. Die X. Kulturbörse bildete auch den
Rahmen für zwei weitere wichtige Ereignisse: Zum einen
feierte die ausrichtende DIG Karlsruhe gleichzeitig
ihr 60jähriges Bestehen mit einem Festakt. Dieser
Festakt wurde gleichzeitig von der VDIG zum Anlass genommen,
erstmals den "Premio culturale" an Botschafter a. D.
Dr. Friedrich Ruth als einer herausragenden Persönlichkeit
des deutsch-italienischen Kulturaustausches verleihen. 
Die Deutsch-Italienische Kulturbörse stellt eine der
wichtigsten Stützen des bilateralen Kulturaustausches dar.
Entstanden aus Kontakten zwischen Gesellschaften in
Deutschland und Italien, wurde sie 1989 in Savona gegründet
und findet seitdem alle zwei Jahre abwechselnd in
Deutschland und in Italien statt. Die Kulturbörsen dienen
dem kulturellen Gedankenaustausch, der Begegnung und
Netzwerkbildung sowie der Information zwischen den
zahlreichen Teilnehmern der bilateralen Kulturgesellschaften
und Dachverbände, die sich alle der deutsch-italienischen
Freundschaft verschrieben haben.
Diaschau zur Kulturbörse
Fotos: Petlusch, Rossi, Achenbach, Brückner
Nachlese-Informationen
[PDF]:
Lesen
Sie hier eine ausführliche Nachlese zur Kulturbörse ....
Eröffnungsrede,
Cai A. Boesken ...
Rede
zum 60. Jubiläum DIG Karlsruhe, Cai A. Boesken ...
Laudatio
Dr. Friedrich Ruth von Dott.saa Swoboda ... [PDF | 270 kb]
Dankesrede
Dr. Friedrich Ruth ....
Umberto
Visentin stiftet Premio Culturale ...
Bericht
des Forums „Werte im Wandel: Wie sieht unser Deutschland-
bzw. Italienbild aus? + „Kulturaustausch – Jugend – Schule -
IDEA“ ...
Interview
mit VDIG-Präsident Cai A. Boesken in der "Gazzetta di
Weimar", Februar 2008 ...
"A
tavola!", März 2008 ...
"Badische
Neueste Nachrichten", 18.04.08 ...
"Karlsruher
Anzeiger", 25.04.08 ...
"Kurier",
25.04.08 ...
"Badische
Neueste Nachrichten", 26.+27.04.08 ...
"Kurier",
02.05.08....
"Badische
Neueste Nachrichten", 03.05.08 ...
Newsletter
„Corriere d'Italia“, Mai 2008 ...
Newsletter
der Deutschen Botschaft Rom, Mai 2008 ...
[Flyer
| PDF, 100 kb]
Rita
Marcon-Grothausmann berichtet von ihrem Arbeitsbesuch in
Livorno zur Vorbereitung ihres Diskussionsforums zum
Sprachelernen im Rahmen der
Kulturbörse [PDF | 3,3 MB]
|
zurück zum Überblick |  |
|
Seitenanfang |