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Saluti da Capri! Eine Insel zwischen Idylle und Tourismus

VDIG_NG_Capri_Plakat
17.09.
bis
12.03.

Veranstaltungsort:

Neue Galerie Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 20
Dachau

Saluti da Capri! Eine Insel zwischen Idylle und Tourismus

Seit die Wiederentdeckung der Blauen Grotte im Jahr 1826 den Tourismus auf die im Golf von Neapel gelegene Insel Capri entfachte, nahm dieser immer mehr zu. Heute zählt die Mittelmeerinsel zu den beliebtesten Ferienzielen Italiens und wird im Sommer von Besuchern aus aller Welt geradezu überrannt. Zu Spitzenzeiten kommen vom Festland täglich viele tausend Touristen herüber, doch nach Abfahrt der Tagesbesucher findet man durchaus noch stille Orte und in den Wintermonaten sind die Bewohner weitgehend unter sich. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Gesichter der Insel und lässt auch einen Blick hinter die Kulissen des Tourismus zu.

Raffaela Mariniello (*1961), die weit über Italien hinaus bekannte Fotografin aus Neapel, setzt sich in ihrer Serie Souvenirs d’Italie (2006–2011) mit den modernen Eindringlingen in die historischen Zentren Italiens auseinander, die als Attraktionen mit den Altertümern um Aufmerksamkeit wetteifern. Auch die Skulptur eines kampanischen Büffels im Hafen von Capri Blue Grotto (2009) zählt als zeitgenössische Kunst zu den Indikatoren der neuen Zeit. Neun Aufnahmen aus ihrer Serie Capri Teorema (2016) zeigen uns Orte auf der Insel, an denen Inselbewohner und Touristen ihre Spuren hinterlassen haben. Sie versteht es diese wenig präsentablen Plätzen, die den Touristen sonst verborgen bleiben, in stimmungsvolle Orte zu verwandeln.

Der auf Capri beheimatete Fotograf Enrico Desiderio (*1965) hat einen vertrauten Blick auf die Insel. Seine Aufnahmen erzählen von Capri zu allen Jahreszeiten, nicht nur im Sommer. Sie zeigen die Inselbewohner, die vom Fischfang leben, aber auch die Touristen. Seine Schwarzweißfotografien fangen daneben auch die spektakulären Natureindrücke ein, bei stürmischer See und klarer Sicht auf die Felsen und die Amalfiküste.

Klaus Frahm (*1953) ist vor allem als Architekturfotograf bekannt. Er ist mit neun Aufnahmen aus seiner Serie La Casa vertreten, die er 1999 von der Villa des italienischen Schriftstellers Curzio Malaparte (1898–1957) für die Zeitschrift Architektur & Wohnen machte. Nach der Restaurierung des Hauses konnte er die außergewöhnliche Architektur auf einem Felsen an der Ostküste von Capri mit ihrem spektakulären Ausblicken aufnehmen.

Gianluca Federico (*1972), der aus einer seit vielen Generationen auf Capri beheimateten Familie stammt, ist es ein Anliegen, mit seinen Arbeiten die Verbindung zum ursprünglichen Leben auf der Insel wieder herzustellen: zum Meer, zur Landwirtschaft und zum traditionellen Kunsthandwerk. Seine Skulpturen aus Holz, Keramik und Metall stehen für die Flora und Fauna Capris und tragen die Seele der Insel in sich.

Bruno Flavio (*1968) schließlich präsentiert mit Eine Woche auf Capri (2022) eine Hörcollage, für die er an verschiedenen Orten auf Capri typische Stimmen und Geräusche aufgenommen und zu einem akustischen Porträt der Insel zusammengefügt hat.

Mehr Informationen und Anmeldung
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