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Tiziano.
Dialoghi di Natura e di Amore

VDIG_Tizian_Galleria_Borghese
14.06.
bis
18.09.

Veranstaltungsort:

Galleria Borghese
Piazzale Scipione Borghese 5,
Roma

Tiziano.
Dialoghi di Natura e di Amore

Vom 14. Juni bis 18. September 2022 präsentiert die Galleria Borghese "Tizian: Dialoge der Natur und der Liebe", kuratiert von Maria Giovanna Sarti. Die Ausstellung würdigt die Leihgabe der Nymphe und des Hirten - ein autographes Werk des venezianischen Meisters aus der Zeit um 1565, welche das Kunsthistorische Museum Wien im Rahmen eines Programms des kulturellen Austauschs zwischen den beiden Institutionen zur Verfügung gestellt hat.

Das Zusammentreffen zwischen dem Werk aus Wien und den Gemälden Tizians in der Galleria bietet die Gelegenheit, die Werke mit mehreren konstanten Themen im Schaffen des Malers zu verbinden: Die Natur, verstanden als Landschaft, aber auch als Ort menschlichen Handelns; die Liebe in ihren verschiedenen Formen - göttlich, natürlich, ehelich - und die Zeit, die den Lebenszyklus des Menschen bestimmt und regelt und ihn in die Harmonie des Universums einfügt.

Die Natur und die Liebe sind durch eine harmonische Beziehung verbunden, die Teil des Lebenszyklus ist und auf die die amouröse und musikalische Allegorie der Nymphe und des Hirten anspielt, eines der letzten Werke des Meisters, das von einigen als die Summe seiner künstlerischen Bestrebungen angesehen wird.

Die Ausstellung findet ihren natürlichen Rahmen im Saal XX im zweiten Stock des Museums, wo bereits Gemälde von Tizian und anderen Künstlern der venezianischen Schule zu sehen sind. Die derzeitige Anordnung von Heilige und profane Liebe und Venus, die Amor die Augen verbindet - einander gegenüberliegend - legt es nahe, Nymphe und Hirte auf der anderen Achse zu zeigen, gegenüber von Die drei Lebensalter des Menschen an der gegenüberliegenden Wand, die eine Replik von Sassoferrato ist, der im 17. Jahrhundert - höchstwahrscheinlich für die Familie Borghese selbst - ein Gemälde von Tizian kopierte, das sich in Rom befand. Nymphe und Hirte ist das perfekte Pendant zu dem Gemälde an der gegenüberliegenden Wand, da es ebenfalls - allerdings am Ende des Lebens des alten Malers - eine Reflexion über das Vergehen der Zeit ist, die alles verschlingt.

Wie ein Kommentar zu den Themen und dem Stil dieses intensiven Dialogs wirken der Adam und die Eva von Marco Basaiti, zwei pseudo-giorgioneske Sänger, und zwei weitere Tizian-Gemälde, die Geißelung Christi und der Heilige Dominikus, die chronologisch in der Nähe der im Saal ausgestellten späteren Werke des Malers liegen. Die Ausstellung wird durch ein problematisches Gemälde vervollständigt, das früher für einen Prototyp von Veronese gehalten wurde, heute aber als späte Ableitung eines verlorenen tizianischen Modells angesehen wird: die Darstellung von Venus, Amor und einem Satyr, die als Kommentar zu Venus, die Amor die Augen verbindet, gezeigt wird.

Informationen: galleriaborghese.beniculturali.it

Galleria Borghese
Foto: Galleria Borghese
Mehr Informationen und Anmeldung
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