Inga Lühning, André Nendza & Gregorio Mangano
Das Duo der Sängerin Inga Lühning (Professorin an der Robert Schumann Hochschule, Düsseldorf) und des Bassisten André Nendza (Echo-Jazz Preisträger 2012) trifft auf den wunderbaren Trompeten-Virtuosen Gregorio Mangano.
„Inga Lühning & André Nendza“ zeigen sich durch unzählige Konzerte zwischen Festival, Kirche, Konzertsaal und Wohnzimmer bestens eingespielt und beherrschen noch zielgenauer das Spannungsfeld zwischen Verdichtung durch den Einsatz von Loops und der Transparenz der puren Zweisamkeit. Inhaltlich steht das Thema „Songs“ im Mittelpunkt und so setzen die beiden MusikerInnen auf eine inspirierte Bandbreite zwischen kraftvollen eigenen Kompositionen und den höchst eigenständigen Interpretationen der Musik von Degenhardt, BAP, van Veen, Element of Crime und Marianne Faithful. Die CDs „Hodgepodge Vol.1&2“ bekamen in den Medien über die Grenzen des Jazz hinaus gute Kritiken.
Der Trompeter Gregorio Mangano lebt in Düsseldorf. Er stammt ursprünglich aus Trappeto, Italien, und pflegt weiterhin enge kulturelle Verbindungen zu seiner Heimat. Mangano ist spezialisiert auf Jazz und vornehmlich erfahren mit Improvisation, Interdisziplinäre Projekte, Kammermusik, Opernrepertoire, Oratoriorepertoire, Projekte mit Sprecher*in, Solistische Auftritte, Studioaufnahmen, Symphonische Musik, Theaterprojekte, Video / Film und pädagogische Programme.
Ein spannender Abend mit Songs zwischen Jazz und Pop - mit viel Raum für Improvisation.
Das Trio Lusi/Zanchini/Masciari (Saxophon, Akkordeon und Gitarre) präsentiert sein neuestes Album GONE, mit Originalstücken von intensiver Spontaneität, mit überraschend frischen Klängen und raffinierter Leidenschaft.
Das Album war sofort ein großer Erfolg, mit sehr positiven Kritiken und Ausstrahlungen in verschiedenen italienischen und ausländischen Radiosendern; einer der Titel, Smile Please, wurde in die offizielle Spotity-Playlist aufgenommen.
Das Trio hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Tourneen unternommen: von den Vereinigten Staaten bis Japan, von Indien bis Kolumbien und in viele europäische Länder.
Gianluca Lusi, Saxophonist, Klarinettist, Komponist und Arrangeur. Er schloss sein Studium am Konservatorium mit Bestnoten in Saxophon und Jazzmusik ab und besuchte den Meisterkurs für Jazzmusik, Improvisation und Ensemblemusik an der Berklee Summer School. 2008 unternahm er seine erste internationale Tournee in den Vereinigten Staaten, die an der renommierten University of Southern in Hattiesburg, Mississippi, endete. Er war Saxophonlehrer an der Casa del Jazz in Rom und an der Accademia Musicale Praeneste in Rom.
Simone Zanchini, einer der interessantesten und innovativsten Akkordeonisten der internationalen Szene; seine Forschung bewegt sich zwischen den Grenzen der zeitgenössischen, akustischen und elektronischen Musik, Klangexperimenten, außerkulturellen Einflüssen, ohne dabei die Tradition zu vergessen. Er spielte bei den größten Festivals und Veranstaltungen in Italien und bei den wichtigsten internationalen Festivals. Seit 1999 arbeitet er regelmäßig mit den Solisten des Orchesters des Teatro alla Scala in Mailand zusammen.
Luigi Masciari hat live und im Studio mit einigen der renommiertesten Namen der nationalen und internationalen Jazzszene zusammengearbeitet. Er hat mehrere Alben veröffentlicht und ist Gewinner des renommierten Preises Betty Carter’s Jazz Ahead for performers and composers, Washington D.C., 2007. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Jazzgitarre am Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz
Informationen: conshannover.esteri.it
Emigranti – vita e speranze
Das Leben und die Hoffnungen der Emigranten: Aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums des Deutsch-Italienischen Anwerbeabkommens für Gastarbeiter*innen (Unterzeichnung am 20.12.1955) widmet sich Gianmarco Martino dem Thema Migration. Das Programm enthält Lieder, in denen die Ausgangslage in Süditalien, die Gefühlswelten und Erfahrungen der Emigrierten, der Zurückgebliebenen sowie der Zurückgekehrten vermittelt werden. Eingebettet in eine lebendige Moderation, die sowohl den kulturhistorischen Kontext als auch die Inhalte der Lieder vermittelt, werden die Zuhörer auf eine musikalische Reise zur Perspektive der Migranten, ihrer Familien und Lieben mitgenommen.
Gianmarco Martino – Gesang, Gitarren
Andreas Lipp – Klarinetten
Susanne Frohriep – Akkordeon
Caroline Metzger – Violoncello
In Zusammenarbeit mit dem Museum Behnhaus / Drägerhaus