Debora Antonello: Der notwendige Engel

Fr. 6.11., 18 Uhr: Vernissage

Grußworte: Alice Joy Cox, Konsulin der Republik Italien

Jörg Lukat, Oberbürgermeister der Stadt Bochum

Einführung: Isabella Amaduzzi, Kunsthistorikerin

Musik: Harald Brock (Saxophon) und Jeremy The (Piano)

Begleitprogramm zur Ausstellung

Do. 5.11., 15:00-17:00 Uhr: Workshop mit Debora Antonello, für Kinder ab 8 Jahren (und Eltern), Museum Bochum, mit Anmeldung

Sa. 7.11., 19:00 Uhr: Jazz-Konzert - Jasper van’t Hof,  Eintritt: VVK 25 €, Abendkasse 30 €

So. 8.11., 18 Uhr: Wohnzimmerkirche in gemütlicher Atmosphäre

Sa 14.11., 18 Uhr: Benefizkonzert zugunsten der Janusz-Korczak-Schule, Eintritt: 10 €

Fr. 20.11., 18 Uhr: Lesung: Tina Willms, „Lichtgewand und Alltagskleid“, Eintritt: 8 €

Die Ausstellung und das Begleitprogramm wurden ermöglicht durch die Zusammenarbeit der Pauluskirche Bochum Innenstadt, Pfarrer Constantin Decker und Rita Marcon, Ehren­präsidentin der VDIG, Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften.

Unser Dank für die wertvolle Unterstützung gilt dem Kunstmuseum Bochum, Referat für Europa und Internationales der Stadt Bochum und dem Italienischen Konsulat in Dortmund.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Italienischen Konsulats Dortmund und des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum.

Focus Albertinum: Italien in Farbe

Die Landschaften Italiens gelten seit Langem als Inspirations-, Kraft- und Sehnsuchtsorte für Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden. Im späten 19. Jahrhundert entstanden jedoch nicht mehr nur idyllisch oder heroisch aufgefasste Naturdarstellungen. Auch weniger spektakuläre Ansichten folgten nun dem Anspruch, das Land zu schildern, wie es „wirklich“ war.

Zwischen der stimmungsvollen Spätromantik eines Albert Rieger und dem radikalen Realismus Adolph Menzels scheinen Welten zu liegen, und dennoch haben ihre Bilder gleichen Anteil an dem großen Panoptikum der Malerei. Diese hatte damals gegenüber der aufkommenden Fotografie noch einen entscheidenden Vorteil: Nur sie zeigte dem Publikum jener Zeit – mit einem faszinierenden Reichtum an Nuancen – Italien in Farbe.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Abb.: Franz Richard Unterberger, Amalfi. Golfo di Salerno (© Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Estel / Klut)

Correggio. Berührend menschlich

Die Werke von Antonio Allegri, bekannt unter dem Namen seines Geburtsortes Correggio, faszinieren seit 500 Jahren. Ihre Sinnlichkeit, ihr Licht, ihre strahlende Farbigkeit und ihr lebendiger Ausdruck verleihen ihnen bis heute eine erstaunliche Präsenz. Mit der ersten großen Retrospektive außerhalb Italiens zum Gesamtwerk des Malers präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) ein außergewöhnliches Highlight im internationalen Kulturkalender.

Neben Leonardo, Raffael und Michelangelo zählt Correggio zu den Schlüsselfiguren der italienischen Malerei des 16. Jahrhunderts. Heute ist er einem breiteren Publikum jedoch kaum bekannt. Die Dresdner Ausstellung möchte das ändern. Die Gemäldegalerie Alte Meister ist dafür der ideale Ort: Mit insgesamt vier der größten Tafelgemälden von Correggio besitzt sie den weltweit umfangreichsten Bestand an Altargemälden von seiner Hand. An ihnen lässt sich seine künstlerische Entwicklung eindrucksvoll nachvollziehen.

Ausgehend von diesem einzigartigen Schatz richtet die Ausstellung ihren Fokus auf Correggios meisterhafte Darstellung von Emotionen. Seine Werke sind „berührend menschlich“ – ganz gleich, ob sie christliche Heilige oder antike Gottheiten zeigen. Durch ihre lebhafte Mimik und Gestik wirken seine Figuren auch für ein heutiges Publikum nahbar; sie lassen die Betrachterinnen und Betrachter mitfühlen.

In sieben Kapiteln bietet die Ausstellung ein umfassendes Panorama von Correggios Schaffen, welches die unterschiedlichen Facetten und Phasen seines Werks nachvollziehbar werden lässt. Insgesamt sind rund 130 hochkarätige Objekte, darunter allein 20 Gemälde und weitere 20 Zeichnungen von Correggio selbst zu sehen. Gemälde von Zeitgenossen und Künstlern, die sich von ihm inspirieren ließen, darunter Parmigianino, Peter Paul Rubens, Carlo Maratti und Anton Raphael Mengs, ergänzen die Präsentation und veranschaulichen die Strahlkraft seiner Kunst.

Leihgaben kommen aus internationalen Museen wie dem Prado in Madrid, der National Gallery in London, der Galleria Borghese in Rom, den Uffizien in Florenz oder dem Kunsthistorischen Museum in Wien. Aus dem Louvre reisen gleich zwei Hauptwerke nach Dresden, was als ein seltener Glücksfall bezeichnet werden kann: Neben „Venus und Cupido mit Satyr“ (um 1526/1528), wird Correggios „Mystische Vermählung der heiligen Katharina mit heiligem Sebastian“ (um 1525/1527) in der Ausstellung gezeigt, ein Gemälde, das seit seinem Eingang in die Sammlung noch nie außerhalb des Pariser Museums zu sehen war.

Correggio_Kuppfelfresko_Maria_Himmelfahrt__Kathedrale_Santa_Maria_Assunta_Parma

Als weiteres großes Highlight präsentiert die Ausstellung Correggios „Madonna des heiligen Sebastian“ (um 1524). Die Bildtafel konnte in den vergangenen Jahren im Schauatelier der Gemäldegalerie Alte Meister restauriert werden. Nachdem das Werk eingehend untersucht, stabilisiert, gekittet und retuschiert wurde, erstrahlt es nun wieder in seiner ursprünglichen farblichen Brillanz und rückt Correggio damit als Meister der Farbe und des Lichts in den Blick. Dem Prozess der Restaurierung und der maltechnischen Untersuchung widmet die Ausstellung ein eigenes Kapitel.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Präsentation der „Heiligen Nacht“ (um 1528/30). Die monumentale Altartafel galt im 18. Jahrhundert als das bedeutendste Werk der Dresdner Gemäldesammlung. Hier wird sie nun zusammen mit anderen Werken gezeigt, in denen sich Correggio mit Hell-Dunkel-Effekten auseinandersetzt, sowie mit Arbeiten anderer Künstler, welche die breite Wirkungsgeschichte von Correggios berühmtestem Gemälde veranschaulichen.

Correggios grandiose Fresken an verschiedenen Orten in Parma sind ein bedeutender Teil seines künstlerischen Schaffens und dürfen in einer Überblicksschau nicht fehlen, auch wenn sie ortsgebunden sind. Zu diesem Zweck haben die SKD sie in der Kirche San Giovanni Evangelista sowie im Dom Santa Maria Assunta mithilfe einer Drohne umfassend fotografisch neu erfasst. Die Bilder konnten zu einem digitalen 3D-Modell zusammengesetzt werden, welches sich als Projektion in der Ausstellung findet. So erlebt das Publikum auf spektakuläre Weise die Kuppel-Fresken so nah wie nie zuvor.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Abb/Foto.: 1) Correggio, Madonna des heiligen Georg, um 1530 (© Gemäldegalerie Alte Meister, SKD, Foto: Jürgen Lösel), 2) Drohnenaufnahme: Correggio, Kuppelfresko Maria Himmelfahrt, Kathedrale Santa Maria Assunta Parma 1530-1534 (© Gemäldegalerie Alte Meister, SKD, Foto: Jacob Franke)

 

Unbekanntes aus Italien. Zeichnungen des 16. Jahrhunderts neu erforscht

Correggio, Michelangelo und Raffael – im Dresdner Kupferstich-Kabinett sind sie alle vertreten. Doch neben den bekannten Werken dieser Meister bergen die reichen Bestände viele weitere Entdeckungen. Die Präsentation rückt bislang unbeachtete Blätter des italienischen 16. Jahrhunderts ins Licht und zeigt, wie vielseitig Zeichnungsforschung heute ist. Gemeinsam mit internationalen Fachkolleginnen und -kollegen hat das Museumsteam über 700 Zeichnungen aus der eigenen Sammlung unter die Lupe genommen.

Im Verlauf eines mehrjährigen Katalogisierungsprojekts wurden Zuschreibungen neu bewertet, Bildthemen entschlüsselt, Zusammenhänge erschlossen, Verborgenes freigelegt und nicht zuletzt lebhaft diskutiert. 25 ausgewählte Blätter geben nun Einblick, welche Fragen die Arbeit geleitet haben und welche spannenden Funde zutage kamen.

Zwei Blätter ließen sich etwa dem heute kaum geläufigen Bologneser Nosadella (–1571) zuweisen, dessen temperamentvoller Strich seinen Figuren besondere Ausdruckskraft verleiht; ein drittes Blatt dürfte aus seinem Umfeld stammen. Andere Werke wurden aus Fragmenten wieder zusammengefügt, darunter eine Zeichnung, die sich als Vorarbeit von Dirck Hendricksz, gen. Teodoro d’Errico (1542–1618), für ein Altarbild in Santa Maria a Vico bei Neapel erwies.

Ein Glanzlicht bildet die virtuose Studie von Parmigianino (1503–1540) für eine Apostelfigur und einen Knaben. 2023 von Dr. Henning Hoesch geschenkt, ist das Blatt hier erstmals öffentlich zu sehen – ein Sinnbild für die verbindende Kraft des Sammelns und Forschens.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Abb.: Giovanni Francesco Bezzi, gen. Nosadella, Engel der Verkündigung, 1560er Jahre (© Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Andreas Diesend)

Max Peiffer Watenphul. Maler des Bauhauses

Die Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea präsentiert die Ausstellung „Max Peiffer Watenphul. Maler des Bauhauses“, kuratiert von Gregor H. Lersch. Sie widmet sich einer zentralen, bislang jedoch vergleichsweise wenig erforschten Persönlichkeit der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts.

Max Peiffer Watenphul (Weferlingen, 1896 – Rom, 1976), der zwischen 1919 und 1922 am Bauhaus in Weimar ausgebildet wurde, entwickelte innerhalb der Avantgarde einen eigenständigen künstlerischen Weg, wobei die Malerei stets sein wichtigstes Arbeits- und Forschungsfeld blieb. Im Dialog mit Künstlern wie Paul Klee, Oskar Schlemmer und Johannes Itten spiegelt sein Werk eine persönliche und figurative Interpretation der Bauhaus-Erfahrung wider, die von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Farbe, Komposition und Landschaft geprägt ist.

Anhand von rund 80 Werken zeichnet die Ausstellung die gesamte Entwicklung seines Schaffens nach und verdeutlicht sowohl die Geschlossenheit als auch die Wandlung seiner Bildsprache: von den frühen Arbeiten und der Ausbildung am Bauhaus über die Landschaften und Stillleben, die während seiner Aufenthalte in Italien entstanden, bis hin zur venezianischen Schaffensphase nach dem Zweiten Weltkrieg, in der seine Malerei ihre volle Ausdruckskraft erreicht. Gemälde, Aquarelle, Fotografien, Briefe und Archivmaterialien vermitteln die Komplexität seiner künstlerischen Forschung sowie das Netzwerk künstlerischer Beziehungen, das seine Laufbahn prägte.

Die Ausstellung ist auf fünf Räume verteilt und folgt einer chronologischen und thematischen Struktur, die die wichtigsten Bereiche seines Schaffens beleuchtet: seine Ausbildung, das Bauhaus und die deutsche Avantgarde, die Fotografie, die Malerei der Nachkriegszeit sowie den venezianischen Zyklus. Eine Auswahl von Werken von Künstlern wie Otto Dix, Alexej von Jawlensky, Paul Klee und Oskar Schlemmer, die aus der eigenen Sammlung des Künstlers stammen, trägt dazu bei, den kulturellen Kontext und die künstlerischen Dialoge zu veranschaulichen, die sein Werk beeinflussten.

Die Ausstellung wird von der Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea und der Fondazione Max Peiffer Watenphul ETS organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Museo Casa di Goethe und mit Unterstützung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Galleria Nazionale D‘Arte
Abb.: Max Peiffer Watenphul: Palazzo Donà Giovanelli, 1948, Öl auf Karton (Stiftung Max Peiffer Watenphul)

80. Vespa-Jubiläum

„Scenario for a Crystal“ + „Echoes of Athanor“

Das Italienische Kulturinstitut Köln ist Teil von „Sigmar Polke. Athanor NOW“. Das von der Anna Polke-Stiftung initiierte internationale Forschungs- und Vermittlungsprojekt nimmt das Jubiläum von Sigmar Polkes „Athanor“ Installation bei der 42. Venedig Biennale 1986 zum Anlass, diesen mit dem Goldenen Löwen ausgezeichneten Werkkomplex aus interdisziplinärer Perspektive neu zu befragen.

Das italinische Kulturinstitut präsentiert – ganz im Sinne des damaligen Biennale-Mottos „Arte e Scienza“– die Ausstellung „Scenario for a Crystal“ von Stefanie Pluta und die Soundarbeit „Echoes of Athanor“ von Francesca Valentini und Fabrizio Saiu, im Dialog mit Archivalien und Publikationen der Anna Polke-Stiftung, die die Bedeutung Italiens für den Kölner Künstler Sigmar Polke vor Augen führen.

Kuratiert von: Elsa Wellmann-Gilcher mit Kathrin Barutzki

Idee/Koordination: Elsa Wellmann-Gilcher

Stefanie Pluta, „Scenario for a Crystal“

Naturbeobachtung bildet den Ausgangspunkt für Stefanie Plutas Arbeit „Scenario for a Crystal“. Die Kölner Künstlerin greift dabei Sigmar Polkes Interesse an Mineralien, Naturprozessen und den Wechselwirkungen zwischen natürlichem Material, künstlerischer Transformation und symbolischer Bedeutungsaufladung auf, das sich in der „Athanor“ Installation unter anderem durch die Präsentation eines Quarzkristalls und eines Meteoriten manifestierte. Das Zusammenwirken von Stofflichkeit, wissenschaftlicher Neugier und poetischer Bildsprache charakterisiert auch Plutas Werk. In „Scenario for a Crystal“ setzt sich die Künstlerin kritisch mit der Geschichte des Indergand-Kristalls auseinander, eines 1946 unweit des Rhonegletschers geborgenen Rauchquarzes. Dabei greift sie auf die Recherchen ihres dreimonatigen Atelierstipendiums in den Schweizer Zentralalpen 2014 zurück, in dem sie sich Fragen nach Materialität, Erscheinung und Textur ebenso widmete wie nach symbolischer Bedeutung, geografischer Verortung und musealer Inszenierung.

Plutas Arbeit verbindet fragmentarische Naturfotografien, maßstabsgerechte Zeichnungen und modellhafte Vitrinen zu einer topografischen Annäherung an den abwesenden Protagonisten – den Kristall. „Scenario for a Crystal“ untersucht die komplexe Beziehung des Menschen zu diesen Naturobjekten – zwischen Bewunderung, Aneignung und musealer (Re-)Präsentation.

„Echoes of Athanor“

"Echoes of Athanor“ verbindet künstlerisches Schaffen und kunsthistorische Forschung: In einer erstmaligen Zusammenarbeit entwickeln die Kunsthistorikerin Francesca Valentini und Klangkünstler Fabrizio Saiu ein Klangerlebnis, das historische Erzählungen, ekphrastische Beschreibungen, kritische Reflexionen und die Klanglandschaft Venedigs miteinander verwebt. Das ortsspezifische Hörstück beschwört die Atmosphäre und den konzeptuellen Rahmen von Sigmar Polkes „Athanor“-Installation bei der Venedig-Biennale 1986 herauf und führt die Zuhörenden durch Polkes künstlerisches Vermächtnis, die problematische Genese und Geschichte des Deutschen Pavillons, einer monumentalen NS-Architektur, und den übergeordneten Kontext der zweijährlichen, internationalen Kunstausstellung. Venedig selbst steht ebenso im Mittelpunkt des Klangerlebnisses, das die Lagunenstadt als einzigartiges, fragiles und sich ständig weiterentwickelndes Ökosystem reflektiert.

„Echoes of Athanor“ wird am 10.07.26 in Form eines Sonic Walks erstmals in Deutschland präsentiert, nachdem es im Mai in Venedig zur Vorführung kam, und findet im Anschluss Eingang in die Ausstellung.

Informationen: iiccolonia.esteri.it

La Biennale Arte 2026: „In Minor Keys“

La 61ª Esposizione Internazionale d’Arte della Biennale di Venezia si terrà dal 9 maggio al 22 novembre 2026 ai Giardini, all’Arsenale e in altre sedi della città.

La mostra, intitolata “In Minor Keys”, è stata concepita dalla curatrice Koyo Kouoh. Dopo la sua improvvisa scomparsa nel maggio 2025, la Biennale ha deciso di realizzare integralmente il progetto da lei già ampiamente sviluppato. Kouoh aveva infatti definito il concetto curatoriale, la selezione degli artisti, l’allestimento e l’impostazione generale della mostra.

Al centro dell’esposizione si trovano temi quali comunità, spiritualità, memoria, cura, apprendimento ed esperienza collettiva. La mostra si presenta non come un percorso tematico tradizionale, ma come una rete di relazioni, incontri ed esperienze condivise.

Partecipano circa 110 artisti, collettivi e organizzazioni artistiche provenienti da diverse aree del mondo. La selezione si basa sulle connessioni e le risonanze tra pratiche artistiche differenti.

Tra i principali nuclei concettuali figurano:

Tra le fonti di ispirazione letteraria figurano opere di Toni Morrison e Gabriel García Márquez.

Il progetto espositivo è stato sviluppato dallo studio sudafricano Wolff Architects, che ha posto particolare attenzione all’esperienza sensoriale degli spazi e alle transizioni tra le diverse sezioni della mostra.

Saranno presenti 100 partecipazioni nazionali. Per la prima volta prenderanno parte alla Biennale Guinea, Guinea Equatoriale, Nauru, Qatar, Sierra Leone, Somalia e Vietnam. El Salvador parteciperà per la prima volta con un proprio padiglione nazionale.

La Biennale comprenderà inoltre 31 Eventi Collaterali e numerosi progetti speciali tra Venezia e Mestre. Un ampio programma di performance porrà il corpo al centro come luogo di memoria, conoscenza e guarigione collettiva.

La Biennale prosegue inoltre il proprio impegno per la sostenibilità ambientale, con l’obiettivo di ridurre ulteriormente le emissioni di CO₂ attraverso energie rinnovabili, riutilizzo dei materiali, mobilità sostenibile e valorizzazione dei prodotti locali.

La Biennale di Venezia

Goethe spielt in Italien.

Eine Ausstellung, inspiriert von der Italienreise des bedeutenden Dichters Johann Wolfgang von Goethe – auf eine popkulturelle Art neu interpretiert. Entlang seiner Route entsteht eine zeitgenössisch visuelle Erzählung, die Literatur, Orte und Fußballkultur miteinander verbindet. Von Bozen über Rom bis Neapel und nach Sizilien: Jede Station bringt Goethes Blick auf Italien mit der emotionalen und kulturellen Identität des lokalen Fußballs in einen Dialog.

So entsteht eine narrative Kartografie, in der sich literarische und sportliche Geografien überlagern. Die Ausstellung wird während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gezeigt und versteht sich zugleich als Hommage an den Fußball als kulturelles und erzählerisches Phänomen.

Ein Projekt von Mo’ Better Football, einem italienischen Kulturkollektiv, das Sport und Narration miteinander verbindet.

Die Vernissage findet am 10. Juni im Goethe Institut Freiburg statt. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend und kommen Sie im Anschluss bei einem Getränk mit den Künstlern selbst ins Gespräch.

Die Ausstellung ist zugänglich während der Öffnungszeiten des Goethe-Instituts Freiburg vom 10. Juni bis zum 17. Juli.

Vernissage: 10. Juni 2026 - 19:00 Uhr

Informationen: www.goethe.de

Wo die Citronen glüh'n. Notizen – Noten – Neuigkeiten.

Thomas Brussig, Ann Cotten, Sina Fani Sani, David Grossman, Almut Grüntuch-Ernst & Armand Grüntuch, Benedikt Hartl, Stefan Kaegi mit Caroline Barneaud, Kyung-Ae Kim, Malika Kishino, Alicja Kwade, Fabien Lévy, Hanne Lippard, Tobias Nolte & Max Schwitalla, Peter Piller, Lola Randl, Hans Thomalla, Andrea Winkler & Stefan Panhans, Barbara Yelin.

Im ACC-Eingangsraum werden die Villa Massimo per Kurzfilm und die Künstler*innen mittels Künstlerheften (außer David Grossman und Thomas Brussig) vorgestellt. Hinzu kommen ab 5. August 2026 Filminterviews mit 12 der 18 Rompreistragenden (außer David Grossman, Almut Grüntuch-Ernst & Armand Grüntuch, Alicja Kwade, Hanne Lippard, Peter Piller und Barbara Yelin). Im Treppenhaus kann man nachlesen, auf welche Weise die Künstler*innen (außer Tobias Nolte & Max Schwitalla) auf drei Fragen der ACC Galerie geantwortet haben.

Der Rompreis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo gilt als die bedeutendste Auszeichnung für deutsche und in Deutschland wirkende Künstler*innen. Seit 2020 präsentiert die Villa Massimo ihre aktuellen Stipendiat*innen in einem jeweils wechselnden Bundesland. 2026 fiel die Wahl auf Thüringen, auf Weimar. In der ACC Galerie Weimar begegnen sich alle 18 Rompreistragenden der Jahrgänge 2024/25 und 2025/26. Besonderen Stellenwert genießen in der Ausstellung die Prozesse der Kunstwerdung, jene unsichtbaren Momente künstlerischer Produktion zwischen erster Idee und abgeschlossener Arbeit. An dieser Stelle machen wir Sie mit den Ideen und Werken der 18 Rompreistragenden in der Reihenfolge ihres Erscheinens auf dem Ausstellungsrundgang bekannt.

ACC Galerie