Klavierrecital mit Werken von Chopin, Bach, Busoni

Das Programm widmet sich den vielfältigen musikalischen Bezügen zwischen deutschen und italienischen Kompositionen aus verschiedenen Stilepochen. Die vom italienischen Belcanto inspirierten Werke Frederik Chopins charakterisieren die erste Hälfte des Programms; nach der Pause werden Bezüge des modernen italienischen Komponisten Ferruccio Busoni (1866-1924) zur Vokalmusik Johann Sebastian Bachs aufgezeigt.

Luca Pieruccioni hat am Staatlichen Konservatorium „Giacomo Puccini“ in La Spezia bei Franco Parenti Klavier studiert und mit der Bestnote abgeschlossen. Es folgten ein Studium des Dirigierens in Florenz bei Piero Bellugi und verschiedene Meisterkurse. Er gewann Preise bei zahlreichen Klavierwettbewerben, so u.a. des Concorso Pianistico der Stadt Genua und der London International Music Copettion Grand Prize Virtuoso. Seine Konzerttätigkeit als Solopianist und im Rahmen von kammermusikalischen Konzerten führte ihn durch ganz Europa. Luca Pieruccioni ist Vizepräsident und Künstlerischer Leiter der Associazione Musicale Pietrasanta und unterrichtet am Liceo Musicale „A. Passacaglia“ in Lucca.

Serenata Italiana

Debora Antonello: Der notwendige Engel

Fr. 6.11., 18 Uhr: Vernissage

Grußworte: Alice Joy Cox, Konsulin der Republik Italien

Jörg Lukat, Oberbürgermeister der Stadt Bochum

Einführung: Isabella Amaduzzi, Kunsthistorikerin

Musik: Harald Brock (Saxophon) und Jeremy The (Piano)

Begleitprogramm zur Ausstellung

Do. 5.11., 15:00-17:00 Uhr: Workshop mit Debora Antonello, für Kinder ab 8 Jahren (und Eltern), Museum Bochum, mit Anmeldung

Sa. 7.11., 19:00 Uhr: Jazz-Konzert - Jasper van’t Hof,  Eintritt: VVK 25 €, Abendkasse 30 €

So. 8.11., 18 Uhr: Wohnzimmerkirche in gemütlicher Atmosphäre

Sa 14.11., 18 Uhr: Benefizkonzert zugunsten der Janusz-Korczak-Schule, Eintritt: 10 €

Fr. 20.11., 18 Uhr: Lesung: Tina Willms, „Lichtgewand und Alltagskleid“, Eintritt: 8 €

Die Ausstellung und das Begleitprogramm wurden ermöglicht durch die Zusammenarbeit der Pauluskirche Bochum Innenstadt, Pfarrer Constantin Decker und Rita Marcon, Ehren­präsidentin der VDIG, Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften.

Unser Dank für die wertvolle Unterstützung gilt dem Kunstmuseum Bochum, Referat für Europa und Internationales der Stadt Bochum und dem Italienischen Konsulat in Dortmund.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Italienischen Konsulats Dortmund und des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum.

Italien zu Gast im Kunstmuseum Bochum

Mit Werken von J. Brahms, Edoardo Bruni und A. Dvořák

Nicht jeden Tag erlebt das Kunstmuseum Bochum einen Abend, an dem der Pianist am Flügel auch Komponist, Philosoph und sogar promovierter Musikwissenschaftler ist – und mit ihm eine herausragende Cellistin, die bereits auf internationalen Bühnen in ganz Europa und darüber hinaus zuhause ist. Im Celloherbst-Konzert begegnen sich Edoardo Bruni und Pauline Stephan in einem  kammermusikalischen Dialog voller Sensibilität, Tiefe und Leidenschaft.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Westfalen e.V.

Stradivaris Erben - Weltkulturerbe Geigenbau im italienischen Cremona

‚Stradivaris Erben‘ verspricht ein besonderes Bild-Musik-Event: eine animierte Bildershow zum Geigenbau in der Stradivari-Tradition gekoppelt mit einem Live-Konzert.

Cremona, südöstlich von Mailand gelegen, ist berühmt wegen seiner Tradition im Geigenbau. Diese wurde begründet von Namen wie u. a. Antonio Stradivari. Über 170 Werkstätten des Geigenbaus, ein modernes Geigen-Museum, eine Universität, eine Violinbauschule und vor allem viele MusikerInnen aus aller Welt prägen bis heute die überaus sehenswerte lombardische Altstadt. Die traditionelle Geigenbaukunst von Cremona wurde im Jahre 2012 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

Medienkünstler H. Brinkmöller-Becker hat mit seiner Kamera Cremona besucht und zeigt in einer immersiven Projektion von animierten Bildsequenzen seine Eindrücke von Stradivaris Erben. Ebenfalls wird die Casa Stradivari besucht: Wohnhaus und Werkstatt von Stradivari beheimatet heute ein Programm für die Ausbildung von Meister-Geigenbauern, eine Master-class für internationale Streicher - und die originale Stradivari-Geige "The Angel".

Die passende Live-Musik zur Bilderwelt in der 360°-Kuppel des Planetariums liefert das Acoustic String Ensemble. Cellist Daniel Brandt, Felix Krampen an der Gitarre und Uli Bär am Kontrabass laden ein zu einer musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte.

www.planetarium-bochum.de

Klavierabend mit Sandra Landini (Pisa)

Die preisgekrönte Pianistin Sandra Landini aus Pisa wird mit einer herrlichen sommerlichen Leichtigkeit Werke von Bortoluzzi und Chopin für uns spielen.

Sie begann ihre musikalische Ausbildung unter der Anleitung ihrer Mutter und bestand ihr Klavier-Diplom am L. Cherubini Konservatorium in Florenz mit der Auszeichnung „summa cum laude“. Ein Aufbaustudium in Perugia und Livorno folgte. Sandra Landini etablierte sich als große Pianistin, als sie noch sehr jung war, da sie in mehreren nationalen Klavierwettbe-werben in Genua, Savona, Pompeji, Pisa, Livorno, Rimini, Brindisi und Ravenna erste Preise und Stipendien erhielt.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Kulturver-ein Westfalen e.V., der das Konzert organisiert hat.

Orlando furioso – der rasende Roland von Ludovico Ariosto mit Musik der Zeit

Bei diesem Konzert der Capella Cliviae im Klevischen Verein treten wir mit unserer Schwestergesellschaft in Nijmegen als Kooperationspartner auf. Es handelt sich um eine  musikalisch konzertante Aufführung und rezitativische Textlesung mit Musik von J. Arcadelt, J. De Berchem, W. Byrd, A. und G. Gabrieli, G.F. Händel, M.A. Ingegneri, O. di Lasso, M.A. de Pordenon, A. Striggio, T.L. Victoria , G. De Wert.

Als Mitorganisator und Mitglied der Capella Cliviae schreibt Prof. Dr. C. Braun u.a. folgendes zum Thema des Konzerts:

„Orlando ist ein mystery-Fortsetzungsroman der Renaissance, inspiriert von einem historischen, für die Story des Epos unwesentlichen Ausgangsfaktum. Solche Epen waren zu unterhaltender Erbauung im ausgehenden Mittelalter und der Renaissance sehr beliebt. Sie waren beeinflusst von antiken Sagen, vergleichbar mit den Irrfahrten des Odysseus nach dem trojanischen Krieg, der Aeneis des Vergil, auch von nordischen Sagen (vgl. Ritter der Tafelrunde und König Artus, Nibelungenlied). Als Bestseller der Zeit waren solche Vortragszyklen auch in Kleve am herzoglichen Hof äußerst wahrscheinlich sehr beliebt. Die anstehende Präsentation ausgewählter Episoden des Orlando Furioso soll im 510. Jahr nach seiner ersten Publikation eine Vorstellung solcher historischen gesellschaftlichen Ereignisse bieten.

Darüber hinaus wird durch das Werk auch die Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen demonstriert und bietet Analogien zu Nathan dem Weisen von Lessing. Höhepunkt dieser Aussage ist das Happy-End des Epos mit der Heirat der christlichen Protagonistin Bradamente, der Schwester von Rinaldo, mit dem muslimischen Protagonisten Ruggiero.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind am Ausgang willkommen.

Konzertsaison 2026 - Musik für den Frieden

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