Sizilien, Venedig, Triest, Turin
Vor kurzem, am 29. Mai 2026, hat Dr. Maike Albath, die profunde Italien-Expertin, im Rahmen der Deutsch-Italienischen Kulturbörse in Bremen den „Premio Culturale“ verliehen bekommen, mit dem die Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften (VDIG) alle zwei Jahre eine Persönlichkeit auszeichnet, die sich für die deutsch-italienischen Beziehungen engagiert und besondere Akzente setzt. Und nun begrüßen wir die Journalistin und Autorin erneut - zu Lesung und Gespräch.
Schon mit 18 Jahren zog es die gebürtige Braunschweigerin nach Turin. Sie promovierte über den Dichter Andrea Zanzotti. „Trauer und Licht“, „Bitteres Blau“, „Rom-Träume“ - so lauten die Titel ihrer Bücher. Sie forscht über die kulturelle Wiedergeburt Italiens nach Faschismus und Krieg, schreibt über Leonardo Sciascia, Andrea Camilleri und Italo Svevo, den Schriftsteller und Unternehmer aus Triest. Mit ihrer genauen Expertise ist sie im Radio und in zahlreichen Zeitungen gefragt. „Sie macht Italiens Geschichte und Gegenwart sichtbar“, sagte Alessandra Ballesi-Hansen, Gründerin des Nonsolo-Verlages in Freiburg und Trägerin des Premio Culturale 2025, in ihrer Laudatio.
Maike Albath wird aus ausgewählten Texten lesen und im Gespräch mit Ulrike Petzold (Vorstandsmitglied DIG Bremen und Journalistin) über ihre Reisen berichten und aktuelle Themen Italiens beleuchten.
Dr. Maike Albath, geboren 1966 in Braunschweig, ist Autorin und Moderatorin bei Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur sowie freie Journalistin, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Sie zählt zu den profiliertesten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur.