
Bildhauerei der Renaissance in Italien – 3. Teil: MANIERISMUS

Stadtbücherei Bochum
Lore-Agnes-Raum
Gustav-Heinemann Platz 2 - 9
Bochum
Bildhauerei der Renaissance in Italien – 3. Teil: MANIERISMUS
von Ulrich Forster
So groß war der Ruhm, den Michelangelo Buonarotti während der langen Jahrzehnte seiner erstaunlichen Karriere in Italien erworben hatte und so kühn waren viele seiner Entwürfe, dass es für eine nachfolgende Künstlergeneration eine gewaltige Herausforderung darstellte, aus dem Schatten des übergroßen Vorbildes herauszutreten. Zumal eine eigenständige „Maniera“, eine unverwechselbare Handschrift als Künstler zu finden, eine wichtige kunsttheoretische Forderung der Zeit war.
Bildhauer wie Benvenuto Cellini, Bartolomeo Ammanati oder Giambologna waren selbstbewusst genug, diese Herausforderung
anzunehmen. Sie suchten und fanden Wege an die Ideen und Neuerungen des Meisters anzuknüpfen, diese weiterzutreiben und auch auf nahezu unbekanntes Terrain skulpturaler Möglichkeiten vorzudringen.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der evangelischen Stadtakademie und der Stadtbücherei Bochum statt.
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