03.

Mär
2016

Literatur

2016: J. W. v. Goethe:
"Italienische Reise"

Rückblick: "Italienische Reise" zwischen Lübeck und Trapani

Präsidentin Rita Marcon und Vize Andreas Mickel zeigten 3. März 2016 in Düsseldorf, Dortmund und Detmold vollen Einsatz beim Goethe-Marathon. Auch in den anderen Städten waren die interaktiven Lesungen ein großartiger Erfolg, wie dieser Rückblick zeigt.

Grußwort Rita Marcon-Grothausmann in Düsseldorf

Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften_Flyer_Lesemarathon_2016

Düsseldorf
Den Startschuss zum Lesemarathon gaben am Mittag des 3. März um 12 Uhr in Düsseldorf der Direktor des Goethe-Museums, Prof. Dr. Wingertszahn, der Direktor des IIC Köln, Dr. Izzo, die Präsidentin der VDIG, Rita Marcon und der Präsident der DIG Düsseldorf, Robert Himmrich. Dr. Manfred Beilharz, Artist Director of Theatre, eröffnete den Reigen der Leser.

Berlin
Es war unsere erste Veranstaltung in der neuen Organisationsform als "Freunde Italiens" und wir können berichten, dass es ein voller Erfolg war. Wir haben die Lesung am 3. März nachmittags um 15.00 Uhr mit drei Vorlesern durchgeführt. Die Auswahl der Textstellen haben wir den Vortragenden überlassen. Begonnen wurde mit Passagen über den Rom-Aufenthalt Goethes, vorgetragen von Wulf-Dietrich Sieberth. Fortgesetzt wurde dann mit dem Abschnitt Neapel und Kampanien nach der Auswahl von Hams-Gunter Michaelis und abschließend trug Frau Dr. Birgid Gysi aus dem Sizilien-Aufenthalt von Johann Wolfgang Goethe vor. In meiner Einführung zum Thema konnte ich darauf hinweisen, dass wir alle Städte, die Goethe während seines Italien-Aufenthalts gesehen hat, auch Ziele bei unseren Italienreisen in den vergangenen Jahren gewesen sind. Die Lesung hat bei den 25 Teilnehmern großen Anklang gefunden. Wir haben bis 19.00 Uhr angeregt über Literatur und Theater weiter diskutiert.

Am 21. März steht dann der Besuch der italienischen Botschaft  auf unserem Programm, wo es eine Ausstellung mit Werken von drei Malern zum Thema Italienreise Goethes zu sehen gibt.

Peter Michalik, GFI Berlin

Braunschweig
Von 19:30-21:00 Uhr fand im Wolfenbütteler Lessinghaus die gemeinsame Lesung der DIG Braunschweig mit der Lessing-Akademie statt. Gelesen wurde von sieben Freiwilligen aus den Passagen Gardasee, Rom, Neapel, Sizilien und Palermo. Alle Textpassagen wurden von Prof. Berghahn kommentiert und durch eine Power-Point-Präsentation mit den entsprechenden Bildern illustriert. Die Veranstaltung fand großen Anklang und war rundum gelungen.

Detmold
Für die DIG Lippe-Detmold e.V. war der Goethe-Lesemarathon ein großartiger Erfolg. Der Vortragsraum der Lippischen Landesblibiothek war bis auf den letzten Platz belegt. Für einige Zuhörer mußten zusätzliche Stühle aufgestellt werden. So konnten ca. 90 Zuhörer fast 4 Stunden lang gespannt den Vortragenden lauschen, ob der kurzweiligen Passagen, die wir ausgesucht hatten. Wir hatten insgesamt 16, zum Teil sehr hochkarätige, Vorleser gewinnen können, darunter u.a. 3 Schüler einer Realschule, die im Rahmen eines Schüleraustausches im April nach Verona fahren werden, den Leiter der Landesbiblkiothek, der über Goethe promoviert wurde, mehrere Vorlesepaten, den Geschäftsführer unserer Lokalzeitung, einen Reporter des WDR, unseren Landrat etc. Unterbrochen wurde der Lesemarathon von 2 Pausen, in denen sich die Zuhörer mit Weinen aus den bereisten Regionen, z. B. einem Teroldego, der schon zu Goethes Zeiten ausgeschenkt wurde, Espresso und Gebäck stärken konnten. Als "Schlürschluck", wie man bei uns so schön sagt, gab es dann noch einen Limoncello. Eine Ermüdung des Auditoriums war nicht festzustellen, vielmehr war bis zum Schluß immer wieder ein heiteres Laches zu vernehmen.

In der Lokalpresse wurde über die Veranstaltung sehr ausführlich und lobend berichtet. Von vielen Teilnehmern, ob Leser oder Zuhörer, DIG-Mitglied oder nicht, haben wir in den vergangenen Tagen durchweg sehr positive Feedbacks erhalten.

Frank Brinkmann, DIG Lippe-Detmold

Dortmund
Gastgeber Konsul Dr. Alfredo Casciello konnte sich am 03.03. im italienischen Konsulat über einen vollen Saal und viele motivierte Mitwirkende freuen. Die jungen Musiker aus Pescara und die geniale Moderation von Hartmut Schmidt begeisterten das Publikum, zu dem auch die Schüler der Goethe-Schule und ihre Lehrerin Laura Sabino zählten.

Hannover
Aus der Moderation von Chiara Santucci Ganzert beim Goethemarathon am 03. März in Hannover:

(...) Nun bin ich persönlich zugegebenermaßen quasi eine Ketzerin, denn ich habe mich in den vergangenen Jahren vor allem mit den italienischen Reisen anderer Deutschen – Schriftsteller, Künstler etc. - auseinandergesetzt, die uns (zumindest m. E.) vielleicht weniger poetische Werke als die goethesche „Italienische Reise“, aber mindestens genauso wichtige Zeugnisse in ihren Berichten über Italien hinterlassen haben. Dazu gehört z. B. Johann Caspar Goethe, der seinen Sohn J. Wolfgang sogar übertroffen hat, zumindest darin, dass er (Caspar) sein Buch „Reise durch Italien im Jahre 1740“ (so der deutsche Titel), auf Italienisch schrieb (und es sind über 550 Seiten!). Leider ist aber dieses Werk weitgehend unbekannt geblieben - und das vor allem in Deutschland! Mein Appell soll also durchaus als Weckruf interpretiert werden.... Dieser Reisebericht wurde nicht einmal von Johann Wolfgang richtig wahrgenommen, geschweige denn geschätzt. (All das finde ich sehr bedauerlich, denn es handelt sich dabei um ein sehr interessantes Werk, in dem Italien mit ganz anderen Augen und Kriterien gesehen, beurteilt, kritisiert und wiedergegeben wird. Und das ist der Grund, warum ich immer mal wieder 'Werbung' für die „Italienische Reise“ des J. Caspar mache).

Das ändert aber natürlich nichts an der Tatsache, dass ich die „Italienische Reise“ von J. Wolfgang Goethe ebenfalls sehr schätze und dass es für mich ein Anliegen gewesen ist, diesen Lesemarathon für unsere DIK in Hannover zu organisieren und dabei auch aktiv daran teilzunehmen. Insofern bin ich sehr froh und dankbar, dass ich für diese besondere Veranstaltung auch einen ganz besonderen Vorleser gewinnen konnte: den hervorragenden Schauspieler Frank Arnold, der heute zum zweiten Mal bei uns in der DIK–Hannover ist, nachdem er uns im Mai 2014 eine wunderbare Veranstaltung über Sardinien – im wahrsten Sinne des Wortes – geschenkt hat.

Es war natürlich alles anderes als einfach, eine Auswahl der Passagen zu treffen, die heute Abend vorgelesen werden sollen – Sie kennen alle die „Italienische Reise“ und können sich bestimmt vorstellen, dass eine solche Wahl zur Qual werden kann – und dieses Aussuchen ist für mich auch tatsächlich zur Qual geworden. Nachdem ich mir den Kopf ziemlich zerbrochen habe – und das während der Weihnachtsferien! - , habe ich mich schließlich für die Texte entschieden, die Goethe in Neapel, oder - besser gesagt - über seine Erinnerungen an Neapel geschrieben hatte. Ich habe nämlich immer wieder festgestellt, dass in Vorträgen, Abhandlungen, Artikeln, ja auch in Zitaten sehr viel von seinem Aufenthalt in Rom und von dem auf Sizilien die Rede ist. Neapel wird jedoch eher weniger thematisiert, obwohl – wie wir heute Abend hören werden – diese Stadt ihm letztlich nicht nur für seine wissenschaftlichen Studien, sondern auch für seine persönliche Entwicklung sogar mehr bedeutet hatte, als Rom. Stellen Sie sich das vor! Und das muss auch noch eine Römerin sagen....

Der Literaturwissenschaftler Dieter Richter, der sich in seinem Buch „Goethe in Neapel“ intensiv mit Goethes Aufenthalt dort auseinandergesetzt hat, hat in diesem Zusammenhang geschrieben, dass die Erfahrungen, die Goethe in Neapel sammelte, Zitat von Richter:„seine deutsche Sinnesart auf vielfältige Weise verstörte und in Frage stellte.“

Insofern lohnt sich meiner Meinung nach, heute Abend Goethe durch Neapel zu begleiten - und zwar von seiner Ankunft (im Februar 1787) bis zum Ende seines zweiten Aufenthalts in der Vesuvstadt im Juni des gleichen Jahres, d. h. nach den circa sechs Wochen, die er auf Sizilien verbracht hatte. Natürlich wird heute Abend nicht den ganzen Neapel-Bericht vorgelesen, sondern lediglich einige Passagen davon, die mir allerdings ganz besonders signifikant erschienen sind. (...)

Magdeburg
Die Veranstaltung bei uns war ein voller Erfolg. Es kamen 30-40 Zuhörer und unsere Vorleser waren z. T. recht prominent (Ministerin für Justiz, Bürgermeister a.D., Bankdirektor der Investitionsbank, Sänger, Schauspieler u.a.). Wir hatten vorher auch einen großen Artikel in der Lokalpresse.

Bärbel Meincke, Präsidentin der DIG Magdeburg

Leverkusen
Auch der Deutsch-Italienische Club Leverkusen e.V. hat am Goethe-Marathon teilgenommen. Unser Ehrengast war Johann Wolfgang von Goethe persönlich mit seiner Begleiterin Renate Arnold von der Goethe-Gesellschaft Bergisch Gladbach. Sie hat uns erzählt, was den Herrn Geheimrat zu seiner Italienreise bewogen hat. Unser Ehrenmitglied, die Sopranistin Birgit Harnisch, und der Vorsitzende der Europa Union Leverkusen, Dr. Hans Georg Meyer, haben im Wechsel mit der Präsidentin des Clubs, Dorothee Willers-Klein, Goethes Berichte über Venedig gelesen. Wolfgang Willers spielte dazu private Fotos vom heutigen Venedig ein, die so wunderbar passten, dass unsere Besucher begeistert waren.

Dorothee Willers-Klein, Präsidentin der DIG Leverkusen

La Spezia
Die Veranstaltung war erfolgreich, die Schüler - 8 insgesamt aus der vierten Klasse des Sprachgymnasiums - haben mit hoher Motivation teilgenommen. Viele Lehrer waren dabei und waren richtig begeistert. (...) Herzliche Gruesse und viel Spass beim Lesemarathon! Uns hat es wirklich Spass gemacht und es war ausserdem didaktisch sehr sinnvoll.

Chiara Cozzani, Präsidentin

Weimar
Der Weimarer Lesemarathon am 3.3. war ein sehr großer Erfolg. Im Gewölbekeller der Weimarer Stadtbibliothek haben sich 85 Hörer eigefunden, d.h. der Raum war vollständig gefüllt. Wir hatten einige Textstellen  ausgewählt, die die Orte und Landschaften reflektieren, die wir mit unseren jüngeren bzw. künftigen Studienreisen aufsuchen. 2016 wird das z.B. Vicenca sein , 2015 war es Rom und davor Sizilien (...) Begeisterte Zuhörer spendeten lang anhaltenden Beifall. Man kann also - sogar im "goethevollen" Weimar - mit dem großen Klassiker auch heute noch Begeisterung auslösen! Dank an die VDIG, die uns mit ihrer Idee auf eine sehr schöne "Spur" gesetzt hat.

Wolfgang Schmidt, Präsident

Oldenburg
Auch in Oldenburg wurde fleißig gelesen. Beginnend mit einer Einleitung "Der Schritt vom Sturm und Drang zur Klassik unter dem Eindruck der Reise Goethes nach Italien" las zunächst Theodor Rouwes aus den Passagen Roveredo, Torbole, Bartolino und Verona. Danach übernahm Andreas von Seggern die Lesung der Passagen über Goethes Aufenthalt in Bologna. Dr. Albrecht Hausmann las anschließend aus den Rom-Erlebnissen und Walter Müller übernahm ausgewählte Texte aus dem Neapel-Kapitel. Den Abschluss machte Wilhelm Büttemeyer mit Palermo.

Potsdam
In Potsdam fand der Goethe-Lesemarathon im kleinen Kreis in der Bibliothek statt. Folgende Textpassagen wurden (sogar mit verteilten Rollen) gelesen: Roveredo 11. 9. 1786, Torbole, 12. 9. 1786 / 13. 9. 1786, Malcesine 14. 9. 1786, Neapel 1. 3. 1787/2.3.1787/3.3.1787

Verona
Im Goethezentrum in Verona wurde ganze 12 Stunden gelesen, von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, berichtet Stefania Neri.

Wetzlar
Die Deutsch-Italienische Gesellschaft Mittelhessen e.V. beteiligte sich an dieser gemeinsamen Initiative in Zusammenarbeit mit der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft e.V. und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, die ihre Räumlichkeiten für die Veranstaltung zur Verfügung stellte. Außerdem fügte sich diese Lesung passend in die Jubiläumsveranstaltungsreihe „50 Jahre Oberstufengymnasium Goetheschule Wetzlar“ am Standort Frankfurter Straße in Wetzlar ein und öffnete sich so auch Schülern und Lehrern.

Die 1. Vorsitzende der DIG Mittelhessen e.V. Rita Schneider-Cartocci und die Vorsitzende der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft e.V. Angelika Kunkel begrüßten das große Publikum von Lesern und Literaturinteressierten, das sich im Saal der Phantastischen Bibliothek versammelt hatte. „Wetzlar ist eine der 25 deutschen Städten, die sich am Lesemarathon beteiligt haben“, freute sich Schneider-Cartocci. In Italien finde die Veranstaltung in 15 Städten statt.

Nach einer Einstimmung durch Goethes Mignon-Lied „Kennst du das Land…“ moderierte Dagmar Thum, Mitglied in beiden Vereinen und Germanistin, die abwechslungsreiche interaktive Lesung. In den dreieinhalb Stunden in der Phantastischen Bibliothek wurden Zuhörer und Leser zu Reisebegleitern Goethes von Karlsbad bis nach Sizilien. Keine andere an dem Lesemarathon teilnehmende Gesellschaft begleitete den großen deutschen Literaten in so vielen Etappen; die meisten Vereine fokussierten sich eher auf eine Gegend als Schwerpunkt der Lesung.

In Wetzlar aber wechselten sich fünfundzwanzig Vorleserinnen und Vorleser jeden Alters ab und verliehen Goethe ihre Stimme und ihre Ausdruckskraft für seine Bemerkungen über Orte und Menschen während der Hälfte seiner Italienreise. Einige Leser ergänzten die ausgewählten Textabschnitte mit ihren eigenen persönlichen Eindrücken und Erinnerungen an die italienischen Orte, was die Italienische Reise noch aktueller machte.

Die Erfahrungen, die Beschreibungen und die Überlegungen Goethes auf dem Weg von Karlsbad nach Venedig und weiter von Ferrara nach Rom sowie nach Neapel bis nach Sizilien wurden von einer Fotopräsentation visuell unterstützt, die die neue DIG-Praktikantin Francesca Celati aus Wetzlars Partnerstadt Siena angefertigt hatte. Die Reiseroute konnte ebenfalls auf einer Landkarte verfolgt werden, auf der Schüler der Goetheschule im Rahmen dieses Projektes die Etappen markiert hatten.

Alessandra Riva, Deutsch-Italienische Gesellschaft Mittelhessen

Einladung zum Goethe-Lesemarathon am 3. März 2016

"Den 3. September früh drei Uhr stahl ich mich aus dem Karlsbad weg, man hätte mich sonst nicht fortgelassen. Man merkte wohl, dass ich fort wollte; [...] ich ließ mich aber nicht hindern, denn es war Zeit.“ (Goethe, Tagebuch der Italiänischen Reise für Frau von Stein, 1786)

Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften_Goethe_Kauffmann

2016 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen von Johann Wolfgang von Goethes „Italienischer Reise“. Er prägte damit das Ideal der modernen Bildungsreise und wohl auch das deutsche Italienbild seiner Zeit. Aus Anlass dieses literarischen Jubiläums möchte die VDIG allen ihren Mitgliedsgesellschaften vorschlagen, einen Lesemarathon zu veranstalten – ähnlich dem, der Dantes „Inferno“ im vergangenen Jahr gewidmet und der sehr erfolgreich gewesen ist.

Gemeinsam haben der italienische Dachverband, Forum Italo-Tedesco di Cultura, und die VDIG den 3. März 2016 für den Lesemarathon ausgewählt. An diesem Tag soll an vielen Orten zwischen Trapani und Lübeck aus Goethes Reisebericht gelesen werden. Wir würden uns freuen, wenn sich so viele Gesellschaften und Vorleser wie möglich, an dem Projekt beteiligen.

Nach welchen Kriterien, Vorlieben und Gesichtspunkten die zu lesenden Kapitel ausgewählt werden, bleibt natürlich den veranstaltenden Gesellschaften und ihren Vorlesern überlassen. In erster Linie werden sicherlich Mitglieder der einzelnen Gesellschaften das Lesen übernehmen. Es bietet sich jedoch auch an, Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens vor Ort anzusprechen.

„Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt! [...] Nun bin ich hier und ruhig und, wie es scheint, auf mein ganzes Leben beruhigt. Denn es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an, wenn man das Ganze mit Augen sieht, das man teilweise in- und auswendig kennt. Alle Träume meiner Jugend seh’ ich nun lebendig; [...], es ist alles wie ich mir’s dachte und alles neu.“ (Goethe, Italienische Reise)

Anlässlich der ‚Maratona Infernale’ 2014 konnten wir erleben, mit wie viel Engagement sich die Mitwirkenden eingebracht und die jeweiligen Veranstaltungen auf ganz unterschiedliche Weise gestaltet haben - durch unterschiedliche Textauswahl, Vorlieben, Stimmlagen der Vorleser etc. Mit wenig Aufwand sind Lesungen organisiert worden, die ein aufmerksames und interessiertes Publikum angezogen und begeistert haben. Sicherlich lässt sich die Wirkung auch durch Bildmaterial und Musik ergänzen und unterstützen. Natürlich trägt auch Goethes Text allein den Abend und regt zur Diskussion an.

In diesem Sinne hoffen VDIG und das Forum Italo-Tedesco di Cultura auf eine rege Teilnahme.

Abb.: 1) Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829): Goethe in der Campagna (Wikimedia commons); 2) Angelika Kauffmann (1741-1807): Der junge Goethe (Wikimedia commons)
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